Bilfinger: Streit um Verkauf der Gebäudemanagement-Sparte

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Die Hauptzentrale des Bau- und Dienstleistungskonzerns Bilfinger.

von Harald Schumacher

Um die einzige gesunde Sparte des angeschlagenen M-Dax-Unternehmens Bilfinger ist ein interner Streit ausgebrochen.

Das berichtet die WirtschaftsWoche. Nach Informationen des Magazins aus der Mannheimer Zentrale hat der Chef der Gebäudemanagement-Sparte, Otto Kajetan Weixler, dem neuen Vorstandsvorsitzenden Per Utnegaard Mitte Juni vorgeschlagen, diese zu verkaufen.

Der Vorschlag soll jedoch bei Utnegaard auf wenig Gegenliebe gestoßen sein. Der Norweger will stattdessen innerhalb eines Jahres die verlustbringende Energiedienstleistungssparte verkaufen. Die Bekanntgabe der Pläne hatte die Bilfinger-Aktie auf eine weitere Talfahrt geschickt.

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Per Utnegaards Ankündigung soll Handlungsfähigkeit demonstrieren: Bilfinger werde sein durch und durch krankes Standbein, den Power-Bereich, abstoßen. Ein krasser Entschluss nach nur 17 Tagen Amtszeit.

Bilfinger Quelle: dpa/Montage

Die Trennung vom Facility Management könnte indes dringend benötigte Erlöse für die Sanierung der anderen Bereiche bringen. Die Sparte Energiedienstleistungen schreibt infolge der Energiewende rote Zahlen. Auch die Industrieservicesparte erreicht nach dem Ölpreisverfall die früheren Umsätze, etwa mit Raffinerien, nicht mehr. Das Gebäudemanagement hatte Weixler 2002 selbst vom gescheiterten Baukonzern Philipp Holzmann zu Bilfinger gebracht. Der Bereich ist mit derzeit rund 1,24 Milliarden Euro Umsatz Marktführer in Deutschland.

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