Blacklane: Streit um Smart: Taxifahrer gehen gegen Startup vor

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Das Start-Up Blacklane bietet einen Limousinenservice. Neuerdings auch mit zweisitzigen Smarts. Dagegen protestieren Taxifahrer in Berlin.

von Jens Tönnesmann

Berliner Taxiunternehmer und der junge Berliner Limousinenservice Blacklane streiten sich um den Einsatz von Smarts.

Der Taxiverband Berlin-Brandenburg will dagegen vorgehen, dass Blacklane Smarts als Mietwagen mit Chauffeur anbietet. Verbandsvorstand Boto Töpfer verweist gegenüber der WirtschaftsWoche darauf, dass nach geltender Rechtslage Taxis und Mietwagen auf der rechten Seite mindestens zwei Türen haben müssen. Der Smart hat auf jeder Seite aber nur eine Türe. Doch Blacklane profitiert von einer Sondergenehmigung des Berliner Landesamts für Bürger- und Ordnungsangelegenheiten. „Wir haben eine Ausnahme genehmigt, weil Smarts bauartbedingt keine Rücksitzbank aufweisen und deswegen alle Fahrgäste die Fahrzeuge sicher besteigen und verlassen können – auch ohne zweite Tür auf der rechten Seite“, teilte die Behörde der WirtschaftsWoche mit.

Taxi-Verbandsvorstand Boto Töpfer fordert das Landesamt auf, die Mietwagen schärfer zu kontrollieren. Deren Fahrer dürfen nämlich nicht nach Fahrgästen am Straßenrand Ausschau halten – es sei denn, sie erhalten unterwegs per Telefon einen Auftrag. Genau das ermöglicht Blacklane mit seiner App. Blacklane wiederum plant, Fahrten in Smarts mit Chauffeur bald auch in anderen Städten Deutschlands anzubieten, weil das Angebot bei den Kunden „bestens“ ankomme, wie Gründer Jens Wohltorf betont.

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2 Kommentare zu Blacklane: Streit um Smart: Taxifahrer gehen gegen Startup vor

  • Alle Verbände haben grundsätzlich nur ein Geschäftsmodell: " Durch Beschränkung des Wettbewerbs, die Mitglieder besser zu stellen" ! Das ist legitim. Genauso legitim ist es, so etwas aufzudecken bzw. von Verwaltungen zu ignorieren! Für mich wäre der SMART nie ein Auto, da ich andere Ansprüche habe. Aber im ausschließlichen Stadtverkehr ist er sinnvoll und damit gut. Wenn man dann eine "Lücke" im lobby-geprägten Verordnungswerk findet, um ein für die Kunden attraktives Angebot machen zu können, dann nützt es dem Verbraucher und schadet evtl. dem etablierten Taxi-Gewerbe. Dann ist es eben so!

  • Die Tueren-Regelung ist ja auch bloed formuliert. Was machen denn die
    Fahrgaeste bei einem Wagen mit drei Sitzreihen und vier Tueren im Notfall ?
    Bei einem Gebaeude Schiff oder Flugzeug wird die Anzahl der Notausgaenge
    und Rettungswesten, Rettungsboote ... der Personenanzahl angepasst.

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