Briefsendungen: Post prüft Porto-Erhöhung

Briefsendungen: Post prüft Porto-Erhöhung

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Geht es nach der Deutschen Post, so wird das Porto für Briefe demnächst teurer.

Briefe verschicken könnte erstmals seit Jahren teurer werden. Die Deutsche Post prüft, ob das Porto für Inlandsbriefe im nächsten Jahr steigen soll. Die Zahl der Briefsendungen sinkt indes seit Jahren kontinuierlich.

Die Deutsche Post denkt über eine Portoerhöhung für Briefe in Deutschland nach. „Wir werden im Herbst prüfen, ob die Rahmenbedingungen es ermöglichen, unsere Preise für das nächste Jahr zu erhöhen“, sagte Post-Finanzvorstand Larry Rosen der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“.

„Fakt ist, dass unser Porto seit vielen Jahren nicht mehr gestiegen ist.“ Das aktuelle Porto für einen Inlandsbrief beträgt 55 Cent. Er glaube nicht, dass ein höheres Porto die Menschen vom Schreiben abhalten würde, sagte Finanzchef Rosen der Zeitung. Schließlich gebe ein Haushalt im Monat weniger als fünf Euro für Porto aus. Die Post befördert Unternehmensangaben zufolge täglich 66 Millionen Inlandssendungen, inklusive Werbebriefe und Wurfsendungen.

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„Die Zahl der Briefsendungen ist in den letzten Jahren kontinuierlich gesunken“, sagte Unternehmenssprecher Achim Gahr der Nachrichtenagentur dpa. Das Porto sei in den letzten 13 Jahren nicht erhöht worden, davor sei es sogar einmal gesunken. Die für die Regulierung des Postmarktes zuständige Bundesnetzagentur in Bonn müsste einer Erhöhung zustimmen.

Zuversichtliche Prognosen

Rosen sagte der Zeitung, die Umwandlung von Filialen der Post in sogenannte Partnerfilialen mit Bäckern oder Schreibwarenhändlern sei abgeschlossen, sagte Rosen der Zeitung. Das Geschäft der Post entwickle sich „sehr erfreulich“.

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Das Unternehmen sei zuversichtlich, seine Prognosen für das Geschäftsjahr 2012 erreichen zu können. „Wir rechnen mit einem operativen Ergebnis von 2,5 bis 2,6 Milliarden Euro, nach 2,4 Milliarden Euro im vorigen Jahr“, sagte Rosen. Eine Nachzahlung von Mehrwertsteuer, auf die sich die Post mit den Finanzbehörden geeinigt hatte, werde das operative Ergebnis mit 180 Millionen Euro belasten.

Insgesamt musste die Post zwar 516 Millionen Euro nachzahlen. Für mehr als die Hälfte hatte das Unternehmen jedoch Rückstellungen gebildet.

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