Burger King: Franchiser entwickelt sich positiv

Burger King: Franchiser entwickelt sich positiv

Die rund 3000 Beschäftigten des größten Lizenzpartners von Burger King haben einiges hinter sich: Nach der Vertragskündigung vor knapp einem Jahr mussten sie monatelang um ihre Jobs bangen.

Rund ein Jahr nach der Krise um den größten Burger-King-Lizenzpartner sehen die Gewerkschaft NGG und die Fastfood-Kette eine positive Entwicklung für die Beschäftigten. Unter der Führung von Unternehmer Alexander Kolobov sei bei dem Franchiser mit seinen rund 3000 Mitarbeitern „der Wille erkennbar, ein ordentliches Unternehmen daraus zu machen“, sagte NGG-Experte Guido Zeitler der Deutschen Presse-Agentur in München. Ein Großteil der Beschäftigten sei geblieben und das Personal eher aufgestockt worden. Auch die Stimmung zwischen Unternehmensführung und Betriebsrat sei inzwischen deutlich besser. „Man redet wieder miteinander“, sagte Zeitler.

Die größten Fast-Food-Ketten nach Umsatz 2013

  • Platz 10 – SSP Deutschland

    Umsatz: 174,3 Millionen Euro

  • Platz 9 – Ikea

    Umsatz: 180 Millionen Euro

  • Platz 8 – Subway

    Umsatz: 192 Millionen Euro

  • Platz 7 – Aral

    Umsatz: 192,2 Millionen Euro

  • Platz 6 – Yum!

    Umsatz: 233 Millionen Euro

  • Platz 5 – Nordsee

    Umsatz: 291,6 Millionen Euro

  • Platz 4 – Autobahn Tank und Rast

    Umsatz: 600 Millionen Euro

    Pachtbetriebe der Tank & Rast

  • Platz 3 – LSG Lufthansa Service Holding

    Umsatz: 753 Millionen Euro

    keine gastronomietypische Absatzsituation

  • Platz 2 – Burger King

    Umsatz: 880 Millionen Euro

  • Platz 1 – McDonald's

    Umsatz: 3,1 Milliarden Euro

  • Quelle

    Food-Service. Untersucht wurden die größten Unternehmen der Systemgastronomie in Deutschland anhand des Umsatzes.

Im November 2014 hatte Burger King dem Franchisepartner nach Berichten über Hygienemängel und schlechte Arbeitsbedingungen gekündigt. Es folgte eine monatelange Hängepartie mit der zeitweisen Schließung der Schnellrestaurants und einem Insolvenzantrag, der später aber wieder zurückgenommen wurde. Im Sommer dieses Jahres einigte sich die Fastfood-Kette dann mit Kolobov auf den Weiterbetrieb der 84 Filialen. Dessen Firma Schloss Burger GmbH erhielt damit die notwendige Lizenz für die Restaurants.

Bei Burger King Europe hieß es, man stehe seit der Übernahme der Restaurants durch Schloss Burger im kontinuierlichen Austausch mit Unternehmensleitung und Mitarbeitern. „Durch die Gespräche haben wir positives Feedback über die verbesserten Arbeitsbedingungen erhalten.“ So suche die neue Geschäftsführung regelmäßig das Gespräch mit den Mitarbeitern, Betriebsräten sowie der Gewerkschaft. „Burger King Europe freut sich über diese Entwicklung und wird die Schloss Burger GmbH weiterhin bei diesen Bemühungen unterstützen.“

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Die Fastfood-Kette hat auch ihr Deutschland-Geschäft neu geordnet und die Eröffnung neuer Restaurants angekündigt. Die in diesem Jahr umgesetzten Aktivitäten, darunter neue Produkte und ein Kundenbindungsprogramm, seien von den Gästen gut angenommen worden, hieß es. Nach den Worten von Zeitler hat die Krise deutliche Spuren im Geschäft von Burger King hinterlassen, genaue Zahlen gab der Fastfood-Konzern aber nie bekannt.

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