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11 Kommentare
Die Vergemeinschaftlichung, die Monetarisierung und die Sozialisierung von Fremdschulden und von Fremdrisiken soll also die Lösung die systemischen Eurowährungszonenkrise sein. Dabei werden hierbei die heute schon entstandenen volkswirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Folgen dieser Gemeinschaftswährung einfach unterschlagen, ignoriert, bagatellisiert und weggelassen.
Der Euro war und der Euro ist ein rein politisches, besser machtpolitisches Projekt, bei dem man bewußt und vorsätzlich Kollateralschäden einkalkuliert hat. Man sollte in diesen Zusammenhang auch einmal an die Anfänge zur Begründung dieser Währungsunion zurückkehren. (Stichworte: 1990, Verhandlungen über die staatliche Zusammenführung beider deutscher Staaten).
Diese Währungsunion hat die ökonomische Divergenz zwischen den Währungsteilnahmern verstärkt und ausgeweitet, der politisches Dissenz nimmt stetig zu. Die bisherigen Risiken, die durch die Eurorettungsmaßnahmen entstanden sind, sind kaum noch zu kalkulieren (EFSF, EFSM, ESM, IWF-Beitragerhöhung etc.). Die EZB-Politik richtet sich nur noch am Erhalt dieser Währungszone mit all ihren bisherigen Mitgliedern aus. Wir selbst können diese Geld- und Währungspolitik kaum noch beeinflussen, ein Land, ein Stimme, Malta = Deutschland. (Target 2 ohne Limit, ELA ohne Kontrolle, LTRO ohne Besicherung, der Ankauf von Staatsanleihen (Ausfallrisiko), ein einheitlicher Zentralbankzinssatz (verschiedene Konjunkturzyklen und Wettbewerbsfähigkeiten, keine Wechselkursanpassungen, fehlende Auf- und Abwertungsmöglichkeiten)).
Weiterhin ist eine gemeinsame Bankenunion mit einer gemeinsamen Haftungseinlagensicherung angedacht, mögliche Eurobonds sind im Gespräch. Die Folgen dieser Rettungspolitik und die sich daraus ergebenen Risken für uns selbst sind unkalkulierbar geworden.

Sein Haus, sein Porsche, seine Yacht, sein Ozelot.
Unsere miesbezahlte Arbeit. Na warte!!! Yippie ah ye Schweinebacke!

Mit diesem Beitrag disqulifiziert er sich als Unternehmensberater...Stichwort Eurobonds: in jeder Form werden diese eine wetere Verschuldung fördern; Kontrolle und Beschränkungen nutzen dabei gar nichts, weil diese übergangen werden...

Enttäuschend
Es ist zu tiefst enttäuschend dass Herr Schwenker einen dermaßen fehlenden Tiefgang demonstriert, für Strategieberatung eine Totgeburt. Die schwelenden wirtschaftlichen und politischen massiven Unterschiede zwischen Nord- und Südeuropa so zu verniedlichen mit „Aber das wird sicher noch ein gutes Jahr dauern“ ist ungeheuerlich. Kein Wort zu den explodierenden Kosten dieser wirkungslosen Rettungspakete und vor allem die versteckte Kosten (EZB, Target) einfach zu ignorieren ist fahrlässig für eine Beratergesellschaft die sich so mit Ruhm bekleckert.

Da labert doch nur einer schwachbrüstig intellektuell daher, weil er gerne selber Geld mit seiner eigenen Ratingagentur abzocken würde.

Euro-Bonds für Europas Wachstum. Das sind deutsche Steuergelder für Wachstum in Italien, Griechenland, etc. Also, wir arbeiten, die wachsen. Tolles Konzept. Leider nicht mehrheitsfähig, sondern nur durch Zwangsbeglückung möglich.
Wie wäre es denn mal mit Deutschland-Bonds für unsere vergammelten Innenstädte, Straßen, Schulen, Badeanstalten, insbesondere die Gebiete nördlich von Düsseldorf oder die zweite Reihe in ostdeutschen Städten.
Deutschland-Bonds wären auch gut für Kitas, Schulen, Universitäten, Erwachsenenbildung, MIgranten-Ausbildung, Lehrlingsausbildung, Hartz IV-Vermeidung, Verringerung der 1-Euro-Jobber, Verringerung der Leiharbeits-Szene, etc.
Ich bin immer wieder darüber erstaunt, mit welchen Vorschlägen Europa gerettet werden soll, wo doch die Mehrzahl unserer Probleme ungelöst gleich vor der Haustüre liegen.
Deutschland kann Europa nicht retten. Man braucht gar nicht die üblichen Verdächtigen heraufzubeschwören. Frankreichs Beitrag zur "Eurorettung" ist die Verrentung mit 60 Jahren.

Was für ein Gelaber!!
Eurobonds soll es also nur geben, wenn es klare Regeln gibt, die auch eingehalten werden "sollen"!!!!!!
Hat dieser Schmalspurberater noch nie was von den Maastricht-
Lissabon-Verträgen gehört und was daraus wurde?
Wo war denn dieser Berater bei der Einführung des Euro??

An den Autor: Lieber Autor, wenn ein Aufsatz schlecht bewertet wird, dann meint man oft nicht den Aufsatz, sondern wie in diesem Fall, das unsägliche Geschwafel Ihres Interviewpartners. Sie trifft insofern jedoch auch eine Mitschuld, diesen Schwachsinn zum besten zu geben.

Interessant, dass neben den "Regierungbsökonomen" in Person von Herrn Bofinger, Herr Hüther u.a. nun auch die "Regierungsberater" den ganzen Rettungs-Quatsch herunterleiern. Stören bei den Beraterkonzepten von Herrn Schwenker die Kunden die Unternehmen so stören bei den Bartungskonzepten zur Staatenrettung die Völker der Geberländer - ärgerlich aber auch, dass immer die Zahlenden so freche Anforderungen stellen. Wie schön wäre das Beraterleben, wenn die Gruppen wegrationalisiert werden könnten.
Soviel Einfallslosigkeit und wirtschaftlichem Schmalspurverstand überrascht nicht, wenn die Beratungsaufträge der Regierung oder regierungsnaher Institutionen an Herrn Schwenker´s Haus ins Kalkül gezogen werden. Womit wir wieder bei Herrn Sinn, Herrn Hankel und deren Mitstreitern als einzigen fachlichen Aktivposten in der ganzen "Rettungsorgie" angekommen sind.

wenn alles im Eimer ist so wie es momentan aussieht, dann dauert es nicht lange und es stellt sich einer hin und labert so einen Mist. gestärkt aus der Krise hervorgehen hören wir schon seit 5 jahren und alles wird immer schlimmer. die Frage ist wie lange der Bürger sich das noch gefallen lässt, ihr verlogenen Superretter.
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Kommentare zu: "Europa wird gestärkt aus dieser Krise hervorgehen"
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