Buwog: Wohnungskonzern profitiert von deutschem Immobilienboom

Buwog: Wohnungskonzern profitiert von deutschem Immobilienboom

, aktualisiert 22. März 2017, 14:08 Uhr
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Das österreichische Immobilienunternehmen machte gute Geschäfte.

Quelle:Handelsblatt Online

Der Wohnungskonzern Buwog profitiert von den steigenden Immobilienpreisen in Deutschland. Im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres konnten die Österreicher bereits ein zweistelliges Plus verbuchen.

WienDer österreichische Wohnungskonzern Buwog bleibt dank steigender Immobilien- und Mietpreise in Deutschland auf Kurs. In den ersten drei Quartalen 2016/17 erhöhte sich das operative Ergebnis aus dem Vermietungsgeschäft (Recurring FFO) um 13,7 Prozent auf 85,4 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. „Zum Ende der ersten neun Monate unseres Geschäftsjahres 2016/17 liegen wir hinsichtlich unserer Ziele für das Gesamtjahr voll im Plan und können unsere Prognose für den Recurring FFO von mindestens 108 Millionen Euro erneut bestätigen“, sagte Buwog-Chef Daniel Riedl.

Buwog bewirtschaftet, baut und verkauft Wohnungen in Österreich und Deutschland. Dabei spielen die Metropolen Wien und Berlin eine große Rolle. In Deutschland konkurriert Buwog beispielsweise mit den Platzhirschen Vonovia und Deutsche Wohnen. Die Erträge aus den Geschäftsfeldern fließen in den Recurring FFO, der in der Branche maßgeblich für die Dividende ist. „Dank der Tatsache, dass wir gleichzeitig Bestandshalter und Projektentwickler sind, können wir unser Portfolio auch in Zeiten deutlich gestiegener Immobilienpreise weiter ausbauen, indem wir Projekte für unseren eigenen Bestand entwickeln, statt zu teuren Preisen am Markt einzukaufen“, sagte Riedl. Der Wert der Buwog-Immobilien habe sich zuletzt um 7,6 Prozent auf nunmehr rund vier Milliarden Euro erhöht.

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Die Aktionäre will Buwog am Wachstum beteiligen. Der Hauptversammlung werde deshalb langfristig die Ausschüttung einer Dividende von jeweils rund 65 Prozent des Recurring FFO vorgeschlagen. Zuletzt erhielten die Anteilseigner 69 Cent je Aktie.

Quelle:  Handelsblatt Online
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