City2City: Erster Fernbus-Anbieter gibt auf

City2City: Erster Fernbus-Anbieter gibt auf

, aktualisiert 16. September 2014, 14:43 Uhr

Der erste Fernbus-Anbieter gibt auf: Das Frankfurter Unternehmen City2City wird seinen Betrieb in wenigen Wochen einstellen. Wer bereits ein Ticket für eine spätere Fahrt gekauft hat, bekommt es erstattet.

Im hart umkämpften deutschen Fernbusmarkt gibt der erste große Anbieter auf. Das Frankfurter Unternehmen City2City bestätigte am Dienstag einen Bericht der „Berliner Zeitung“, dass es seinen Betrieb zum 13. Oktober einstellt. Als Grund wurden „andauernd herausfordernde Marktbedingungen“ in der Branche genannt.

Fahrgäste, die bereits ein Ticket für eine spätere Fahrt erworben haben, würden vom Unternehmen kontaktiert und erhielten den gesamten Fahrpreis erstattet. Hinter City2City steht der britische Branchenriese National Express. Das Unternehmen war nach Daten des Branchenverbandes BDO bislang die Nummer 5 im deutschen Markt.

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Allerdings liegen die Marktanteile des Unternehmens deutlich hinter den Konkurrenten wie MeinFernbus, Flixbus oder dem ADAC-Postbus. Bislang hat City2City die wichtigsten Ballungsräume angefahren, darunter auch die Bundeshauptstadt Berlin. Aber in der Branche herrscht ein Preiskampf - es wird sogar davon ausgegangen, dass keiner der neuen Anbieter mit seinem Geschäft Geld verdient. Die Sprecherin bezifferte die Verluste dort auf zwei Millionen britische Pfund (2,5 Mio Euro) im Jahr 2013. Für dieses Jahr sei ähnliches zu erwarten. Von der Geschäftsaufgabe sind nach Firmenangaben sieben Mitarbeiter betroffen. Die Fahrer seien bei den bisherigen Buspartnern angestellt, die ihre Leistungen nun anderen Fernbusmarken zur Verfügung stellen könnten.

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