Cityline: Lufthansa verlagert Flieger auf Regionaltochter Cityline

Cityline: Lufthansa verlagert Flieger auf Regionaltochter Cityline

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Die Computer-Darstellung zeigt zwei Eurowings-Flugzeuge der künftigen Billigsparte der Lufthansa. Mit billigerem Personal soll sie Ryanair und Co. Paroli bieten.

Lufthansa und Vereinigung Cockpit können noch Verträge schließen. Die kostengünstigeren Flüge zu touristischen Zielen sollen von Piloten geflogen werden, die für weniger Geld bei der Tochter Cityline angestellt sind.

Auf ihrem Sparkurs hat die Lufthansa eine konzerninterne Lösung für die geplanten kostengünstigeren Langstreckenflüge unter der Lufthansa-Marke gefunden. Man werde im kommenden Jahr acht Langstreckenjets vom Typ Airbus A340-300 auf die Tochter Lufthansa-Cityline übertragen und sie dann samt Cockpitbesatzung zurückleasen, sagte ein Unternehmenssprecher am Freitag der Deutschen Presse-Agentur. Es gehe um mehr als 160 Piloten und Copiloten.

Er bestätigte einen Bericht der Website Aero.de, dass über den Einsatz der Piloten eine umfassende Vereinbarung mit der zuletzt so streikfreudigen Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit getroffen worden ist. Bei der Cityline gebe es wegen des Teilabbaus der Flotte einen großen Personalüberhang, begründete VC-Sprecher Jörg Handwerg den Schritt. Die Kollegen seien daher froh über die Möglichkeit, auf der A340 weiterfliegen zu können. Sie sollen zunächst bei der Lufthansa auf dem für sie neuen Flugzeugmuster ausgebildet werden und dann zu rund 20 Prozent geringeren Kosten fliegen als ihre Kollegen bei der Konzernmutter.

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Der Einsatz von einschließlich Piloten geleasten Flugzeugen ist innerhalb der Lufthansa-Kerngesellschaft auf 6,5 Prozent begrenzt. Als mögliche Leasing-Geber zur Durchführung dieses sogenannten „Jump“-Projektes waren auch Gesellschaften außerhalb des Lufthansa-Konzerns im Gespräch. Von „Jump“ unberührt ist das Billigflug-Projekt auf der Langstrecke unter der Marke „Eurowings“.

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Die VC kritisierte trotz ihrer Zustimmung die Verlagerung der Maschinen von der Lufthansa auf die in München beheimatete Cityline. Damit entstehe nun bei der Lufthansa-Mutter ein Personalüberhang, der angesichts der nicht mehr wachsenden Flotte nur sehr langsam wieder abgebaut werden könne, sagte Handwerg. Die verlangte Kostensenkung hätte man auch auf anderem Weg innerhalb des Konzerntarifvertrags erreichen können. Lufthansa habe aber den entsprechenden VC-Vorschlag ignoriert.

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