Creditreform: Firmeninsolvenzen auf tiefstem Stand seit 1999

Creditreform: Firmeninsolvenzen auf tiefstem Stand seit 1999

Die Zahl der Firmenpleiten in Deutschland ist im vergangenen Jahr auf den niedrigsten Stand seit 14 Jahren gesunken. Die Unternehmen profitieren vor allem von der Konjunktur.

Dank der guten Konjunktur ebben die Firmenpleiten in Deutschland ab. Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen sank im ersten Halbjahr um 9,1 Prozent auf 12.100 und erreichte damit den niedrigsten Stand seit 1999, wie die Wirtschaftsauskunftei Creditreform am Donnerstag mitteilte. Infolge der Insolvenzen waren 96.000 Arbeitsplätze gefährdet oder wurden abgebaut. Acht von zehn Pleiten betrafen kleine Firmen mit höchstens fünf Mitarbeitern. Rückläufig waren die Insolvenzen vor allem im Verarbeitenden Gewerbe: Hier gab es ein Minus von knapp 18 Prozent. Auch im Handel und bei den Dienstleistern sank die Zahl spürbar, während sie im Bausektor nur stagnierte.

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Für das Gesamtjahr 2014 rechnet Creditreform mit etwa 25.000 Firmenpleiten. Dies wäre ein Rückgang zwischen vier bis acht Prozent. Die Wirtschaftsauskunftei Bürgel erwartet einen Rückgang um gut sieben Prozent. Bürgel-Geschäftsführer Norbert Sellin warnte jedoch vor Euphorie. Denn in fünf Bundesländern dürften die Firmenpleiten gegen den Trend steigen - vor allem in Thüringen um rund 17 Prozent.

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