Deutsche Annington: Wohnungskonzern sammelt Geld für Gagfah-Übernahme ein

Deutsche Annington: Wohnungskonzern sammelt Geld für Gagfah-Übernahme ein

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Ein Informationsschild der Immobilienfirma Deutsche Annington.

Über die Platzierung zweier Anleihe-Tranchen hat die Deutsche Annington das notwendige Geld für die Gagfah-Übernahme eingesammelt. Ende vergangenen Jahres wurde die Fusion bekannt.

Deutschlands größter Wohnungskonzern Deutsche Annington hat die Finanzierung der Gagfah-Übernahme in trockenen Tüchern. Über die Platzierung zweier Anleihe-Tranchen sammelte das Unternehmen nach Angaben vom Mittwoch insgesamt eine Milliarde Euro bei Investoren ein.

Mit dem Geld wird eine teurere Brückenfinanzierung der Banken abgelöst, die Barkomponente des Übernahmeangebots ist jetzt langfristig refinanziert. Bereits im Dezember hatte eine Hybridanleihe eine Milliarde Euro in die Kasse gespült.

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Welche deutschen Städte bei Investoren angesagt sind

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  • Platz 7

    Stuttgart

    20 Prozent

  • Platz 6

    Düsseldorf

    21 Prozent

  • Platz 5

    Frankfurt

    22 Prozent

  • Platz 4

    Hamburg

    23 Prozent

  • Platz 3

    München

    25 Prozent

  • Platz 2

    Köln

    26 Prozent

  • Platz 1

    Berlin

    36 Prozent

Annington hatte die Mega-Fusion auf dem deutschen Wohnungsmarkt Ende vergangenen Jahres angestoßen: Der Kaufpreis für die kleinere Rivalin Gagfah liegt bei 3,9 Milliarden Euro - die Hälfte davon floss in bar, die andere Hälfte in eigenen Aktien. Der Deal ist inzwischen durch, die Integration der Bestände ist angelaufen.

Es entsteht ein Konzern mit rund 350.000 Wohnungen im Wert von 21 Milliarden Euro - nach Angaben von Annington der zweitgrößte in Europa hinter der französischen Unibail-Rodamco. Neuer Unternehmensname soll "Vonovia" sein - wenn die Aktionäre mitspielen.

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