Deutsche Bahn: Bahn rechnet mit Millionen-Umsatz in den Emiraten

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Seit Jahresanfang betreibt die deutsche Bahn im Joint Venture mit Etihad Rail täglich zwei Güterzüge für den Transport von Schwefelgranulat von Shah im Süden der Emirate bis nach Ruwais im Nordwesten.

von Christian Schlesiger

Die Deutsche Bahn will im Mittleren Osten wachsen. Ein Joint Venture mit Etihad Rail soll einen Million-Umsatz bringen. Eine Exklusivmeldung.

Die Deutsche Bahn sieht großes Wachstumspotenzial im Mittleren Osten. Seit Jahresanfang betreibt der Konzern im Joint Venture mit Etihad Rail, der Staatsbahn der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE), täglich zwei Güterzüge für den Transport von Schwefelgranulat von Shah im Süden der Emirate bis in den 264 Kilometer entfernten Hafen von Ruwais im Nordwesten. „Wir erwarten in diesem Jahr zweistellige Wachstumsraten für unser Geschäft“, sagte Bahn-Vorstand Ronald Pofalla der WirtschaftsWoche. Damit liegt der geplante Umsatz von „Etihad Rail DB“ 2016 im hohen zweistelligen Millionenbereich.

Für die Deutsche Bahn sind die Emirate ein wichtiger Zukunftsmarkt. Das Schienennetz der VAE soll sich bald auf rund 1200 Kilometer verfünffachen. „Deutsches Knowhow ist auf der Arabischen Halbinsel sehr gefragt“, so Pofalla, der im Bahn-Vorstand das internationale Geschäft verantwortet.

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Auf der Gehaltsliste der Bahn in den Emiraten stehen rund 70 Mitarbeiter, die Waggons, Gleise und Brücken instand halten, Züge fahren und technisches Personal ausbilden. „Wir beraten und planen nicht nur, sondern gehen bei diesem Projekt auch erstmalig in den Betrieb einer Bahn im Mittleren Osten“, sagte Niko Warbanoff, Chef der Bahn-Tochter DB International , der WirtschaftsWoche. Dies sei „ein vielversprechendes Modell für die Zukunft der Deutschen Bahn am Golf“.

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