Deutsche Bahn: Schlechter Start ins Jahr

exklusivDeutsche Bahn: Schlechter Start ins Jahr

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Ein ICE der Deutschen Bahn

von Reinhold Böhmer

Nachdem Bahn-Chef Rüdiger Grube 2014 hinter dem Vorjahr zurückblieb, startete er unerfreulich ins neue Jahr. Die Deutsche Bahn erreichte im Januar in keinem ihrer wichtigsten Geschäftsfelder die Zahlen des Vorjahresmonats.

Nach internen Unterlagen für den Aufsichtsrat, die der WirtschaftsWoche vorliegen, verlief das Geschäft der Deutschen Bahn im Kerngeschäft zu Beginn des Jahres schlechter als vor zwölf Monaten - und noch schlechter, als geplant. Mit 3,2 Milliarden Euro blieb der Konzernumsatz um 3,5 Prozent hinter dem Wert des Vorjahresmonats und um 1,6 Prozent hinter der Konzernplanung zurück. In der Folge brach das Ergebnis vor Zinsen und Steuern um ein Drittel auf 60 Millionen Euro ein.

Schlusslicht bildet der Schienenpersonenfernverkehr, der 3,1 Prozent weniger Umsatz brachte als im Vorjahresmonat. Die ICE und Intercitys leiden unter der Konkurrenz durch die Fernbusse und hatten bereits 2014 nicht nur 1,2 Prozent Umsatz, sondern zugleich 35 Prozent operatives Ergebnis nach Zinsen und vor Steuern eingebüßt.

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Umsatz ausgewählter Geschäftsfelder der Deutschen Bahn

Umsatz ausgewählter Geschäftsfelder der Deutschen Bahn (für eine vergrößerte Ansicht bitte klicken).

Der Abwärtstrend setzte sich im Januar so stark fort, dass die Fernverkehrszüge einen Verlust  von 23 Millionen Euro vor Zinsen und Steuern einfuhren, gut doppelt so viel wie zum Jahresanfang 2014.

Auch S- und Regionalbahnen holperten mehr schlecht als recht ins neue Jahr und blieben beim Umsatz um  3,1 Prozent hinter den Vorjahreseinnahmen und sogar um 4,6 Prozent hinter der Konzernplanung zurück.

Weiter verdüstert haben sich die Aussichten des Schienengüterverkehrs, der im vergangenen Jahr einen operativen Verlust nach Zinsen und vor Steuern von 41 Millionen Euro verbuchte. Die Sparte blieb den internen Unterlagen zufolge im Januar um 2,6 Prozent hinter dem Vorjahresumsatz und steigerte ihren Verlust um 5,9 Prozent auf 19 Millionen Euro vor Zinsen und Steuern.

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