Deutsche Bahn: Weniger Gewalt an Bahnhöfen

Deutsche Bahn: Weniger Gewalt an Bahnhöfen

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Die Deutsche Bahn hat ihr Sicherheitspersonal in Zügen und Stationen bereits 2010 aufgestockt.

von Christian Schlesiger

Der Konzern verschärft seinen Kampf gegen Gewalt in Zügen und Bahnhöfen. Die ersten Ergebnisse können sich sehen lassen. Nur die Mitarbeiter müssen leiden.

Die Deutsche Bahn wird sicherer. In Zügen und Bahnhöfen kam es in den ersten neun Jahren dieses Jahres zu knapp 1200 Fällen von Körperverletzung gegen Reisende, im Durchschnitt fünf Fälle pro Tag. Im gleichen Zeitraum 2010 lag die Zahl bei um 17 Prozent höher. Prognostiziert auf das Gesamtjahr rechnet der Konzern mit einem Rückgang der Körperverletzungen von 18 Prozent und insgesamt mit rund 1600 Fällen.

Im Vergleich zu den insgesamt zwei Milliarden Bahnreisenden pro Jahr ist das Risiko, in Bussen, Bahnen und Bahnhöfen Opfer von Gewalt zu werden, vergleichsweise gering. „Die Bahn ist viel sicherer als der restliche öffentliche Raum“, sagt Gerd Neubeck, Leiter der Konzernsicherheit beim Konzern. „Das belegen alle Statistiken.“

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Offenbar zeichnet sich nun aus, dass die Deutsche Bahn seit Dezember 2010 rund 500 mehr Sicherheitsmitarbeiter einsetzt – ein Plus von 16 Prozent. Verändert hat sich auch das Sicherheitskonzept: Die Zusatzkräfte kommen vor allem in Nachtstunden und Wochenendnächten zum Einsatz.

Auch im Vorfeld von Großveranstaltungen wie Fußballspielen habe die Deutsche Bahn die Zusammenarbeit mit örtlichen Organisatoren und Verbänden verbessert, so Neubeck. Zwei Drittel der Angriffe passieren im Rahmen von Großveranstaltungen, also Fußballspielen, Oktoberfest und dem Partyverkehr.

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