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Deutsche Bahn: Zugausfälle mangels Strom

von Christian Schlesiger

Die Deutsche Bahn warnt vor einem "Netzzusammenbruch der Bahnstromversorgung im gesamten Westen Deutschlands".

Die Konzerntochter DB Energie fürchtet sich vor der Abschaltung des E.On-Kraftwerks in Datteln. Drei Viertel des Stroms für das Ruhrgebiet werden von dem Kraftwerk geliefert. Quelle: dpa
Die Konzerntochter DB Energie fürchtet sich vor der Abschaltung des E.On-Kraftwerks in Datteln. Drei Viertel des Stroms für das Ruhrgebiet werden von dem Kraftwerk geliefert. Quelle: dpa

In einem Brief an das nordrhein-westfälische Wirtschaftsministerium warnt die Konzerntochter DB Energie davor, das 40 Jahre alte E.On-Kraftwerk in Datteln wie geplant im Januar 2013 abzuschalten. Derzeit liefert es rund drei Viertel des Stroms, den die Bahn im Ruhrgebiet braucht.

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Da sich der Bau eines Steinkohlekraftwerks in Datteln verzögere, könne „in den verbrauchsstarken Wintermonaten November bis einschließlich März der Zugverkehr je nach Witterung und Wochentag nur mit Einschränkungen von bis zu minus 30 Prozent aufrechterhalten werden“, warnt DB-Energie-Geschäftsführer Hans-Jürgen Witschke. „Mehrere Hundert Züge müssten gegebenenfalls stundenweise im Ruhrgebiet gestoppt werden.“

Die Deutsche Bahn benötigt im Ruhrgebiet jährlich rund 400 Megawatt Strom für ihre Züge, den neben dem E.On-Kraftwerk in Datteln das Steag-Kraftwerk in Lünen liefert. Sollte Datteln abgeschaltet werden, könne das ebenfalls in die Jahre gekommene Lünener Kraftwerk den Bedarf nicht allein decken, schreibt Witschke. Falle auch dieses aus, führe das „mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zu einem kompletten Netzzusammenbruch der Bahnstromversorgung im gesamten Westen Deutschlands“

6 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 16.01.2012, 18:18 Uhrfeder24

    Wieso Schwarzbau?. Die Anlage Datteln IV hatte eine Baugenehmigung und mehrere Teilgenehmigungen.
    Und Landschaftsverschandelung: Die Neuanlage liegt in direkter Nachbarsschaft von mehreren Altkraftwerken aus den End-Sechziger Jahren, die abgeschaltet werden! Also: besser argumentieren.

  • 09.01.2012, 21:36 UhrAnonymer Benutzer: Revierbuerger

    Revierbürger
    In Datteln: Zeche zu, Ruhrzink zu, Kettenfabrik zu, Ballonfabrik zu. Wozu brauchen wir da noch ein Kraftwerk? Soll das Ruhrgebiet doch zumachen. Dann brauchen wir auch keine Züge mehr. Wie in Datteln werden dann die Grundbesitzabgaben, Hundesteuer und Vereinsbeiträge angehoben und die städtischen Leistungen gekürzt. Wohl dem, der seine Rente schon durch hat. Der kann in Ruhe auf eines von 2 dattelner Windrädern schauen, das macht "beklagenswerter Weise" auch meistens Pause.

  • 07.01.2012, 23:12 UhrAnonymer Benutzer: ocker

    Gefahr für die Zukunft!/?
    Wunschvorstellungen könnenn Triebkraft sein, am meisten wird unser Wohlstand durch fehlende gesetzliche Regelungen die abgeschlossene Planfestellungsverfahren einschließlich der abschließenden Behandlung eingereichter Widersprüche gerichtlichen durch die Gerichte in zehn!!! Jahren sicher stellt-

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