Dubai Airshow: Wüster Wettkampf am Golf

Dubai Airshow: Wüster Wettkampf am Golf

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Die Dubai Airshow ist die zweitgrößte Luftfahrt-Messe der Welt.

von Rüdiger Kiani-Kreß

Auf der Dubai Airshow dreht sich in diesem Jahr alles um die Mittelstreckenflugzeuge. Dank neuer Modelle und neuer Wettbewerber tobt hier der heftigste Wettbewerb.

Die Fluglinien aus den arabischen Emiraten mögen vor allem große Flugzeuge bestellen: aber wenn sich Flugbranche ab Montag in Dubai zur zweiten großen Messe des Jahres trifft dreht sich das Geschäft vor allem um Mittelstreckenflugzeuge. Dank neuer Modelle und neuer Wettbewerber tobt hier der heftigste Wettbewerb. Die großen Anbieter Airbus und Boeing haben die Alleinherrschaft verloren und versuchen durch teure Neuerungen ihre Spitzenplätze retten.

Für Luftfahrtmessen reservieren die großen Flugzeughersteller Airbus und sein amerikanische Hauptkonkurrent Boeing nur eine Sorte Nachrichten gute. Besonders Airbus-Verkaufschef John Leahy spart sich bereits Monate im Voraus Aufträge auf, um sie dann auf den Airshow genannten Großveranstaltungen in einer schier endlosen Ketten triumphaler Pressekonferenzen zu verkünden.

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Chinesen stoppten Aufträge

Das wird auch nicht anders, wenn am Montag in Dubai der nach dem Pariser Aerosalon zweitwichtigste Branchentreff des Jahres öffnet. Dabei rechnen die Europäer fest damit, endlich ein paar Aufträge für ihr Flaggschiff, den Superjumbos A380, zu verkünden. Für den waren im Sommer ein paar Aufträge aus politischen Gründen geplatzt.

So stoppte die chinesische Regierung Aufträge, aus Ärger darüber, dass ihre Fluglinien ab dem kommenden Jahr im Rahmen der von der EU für das kommende Jahr geplanten Emissionshandels für den Ausstoß von klimaschädlichem Kohlendioxid zahlen sollten. Der Chef der Emiratslinie Qatar Airways ließ gar eine bereits angesetzte Presskonferenz platzen, weil er sich über eine Einkaufsmodalitäten von Airbus ärgerte.

Bis zu 15 Prozent weniger Sprit

Wenn das Jahr 2011 aber mit einem absoluten Verkaufsrekord endet, liegt das freilich an den kleineren Maschinen mit 100 bis 200 Plätzen. Hier tobt der Wettbewerb besonders heftig. Dafür sorgt nicht nur der Spritpreis.

Der liegt auch ohne Mineralölsteuer bei rund einem Euro pro Liter liegt und ist mit einem Anteil von rund einem Viertel der Betriebskosten bei den meisten Linien inzwischen der größte Ausgabenposten. Dazu ist die im Branchenjargon Single Aisle (Maschinen mit einem Mittalgang) genannte die Größenklasse mit rund zwei Dritteln aller Kaufaufträge das größte Feld der Branche.

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