
Wie die WirtschaftsWoche berichtet, gibt es noch immer keinen konkreten Starttermin. Zwar sollen bis zum 12. Juni alle gewerblichen Händler den neuen Zahlungsbedingungen zustimmen, doch wann die Umstellung erfolgen kann, wisse Ebay noch nicht.
Nach dem Willen von Ebay sollen Kunden, die Artikel auf der Online-Plattform des Unternehmens erwerben, demnächst das Geld nicht mehr direkt an den Verkäufer zahlen, sondern zuerst an Ebay, von wo aus der Betrag mit einer gewissen Verzögerung an den Händler weitergereicht wird.
Die Umstellung werde mehrere Wochen dauern und nur schrittweise erfolgen, erklärte Ebay gegenüber der WirtschaftsWoche. Kunden werden dadurch mal beim Verkäufer bezahlen, dann wieder bei Ebay. „Das hat Potenzial für viel Verwirrung“, räumte ein Ebay-Sprecher gegenüber dem Magazin ein.
Bild: dpaWie häufig haben sich deutschsprachige User im Social Web über Marken geäußert? Mit dieser Frage beschäftigten sich Experten von Web-Analyzer.com. Dafür untersuchten sie insgesamt mehr als 3,6 Millionen Beiträge, die Internetnutzer im Monat April auf Facebook, Twitter, in Foren, Blogs oder auf Online-Portalen über 500 ausgewählte Marken im Netz verfassten.
Bild: dpaDeutscher Platz 5: Audi
Der deutsche Autobauer schaffte es zwar nicht unter die Top Ten der internationalen Marken (hier gab es Platz 18), aber im deutschen Vergleich reichte es für Platz fünf mit insgesamt über 50.000 Beiträgen. Am häufigsten wurde die Marke Audi in Blogs thematisiert: über 16.000 Einträge gab es dort. Die meist diskutierte Themen waren dabei Quattro, Avant und Gebrauchtwagen.
Bild: REUTERSDeutscher Platz 4: Volkswagen
Golf, Gebrauchtwagen und tdi waren die drei großen Themen, um die es sich in Beiträgen über Volkswagen drehte. Insgesamt gab es über 50.000 Beiträgen über die Marke. Damit schaffte es Volkswagen insgesamt auf Platz 17, im deutschen Vergleich auf Platz vier. Die meisten Beiträge (14.000) fanden die Experten bei Twitter.
Bild: dapdDeutscher Platz 3: Siemens
Im Gesamtvergleich reichte es nur für Platz 16, unter den deutschen Marken wurde es Platz drei: Die Marke Siemens verzeichnete insgesamt über 51.000 Beiträge. Themen wie Gigaset, Waschmaschinen und Bosch beschäftigten die User dabei am meisten – vor allem in den Blogs. Hier zählten die Experten allein über 32.000 Beiträge.
Bild: dpaPlatz 10: Ikea
Im internationalen Vergleich landet der schwedische Möbelkonzern Ikea mit über 65.000 Beiträgen in den Top Ten der meist genannten Marken im Netz. Am häufigsten wurde Ikea in den Blogs genannt: knapp 47.000 Blog-Beiträge zählten die Experten. Die meist diskutierten Themen waren dabei das Verkaufen von Möbeln, Kleinanzeigen und einzelne Möbelkategorien wie Betten,
Schreibtische und Regale
Bild: dapdPlatz 9: Ebay
Mit über 67.000 Beiträgen platziert sich das Internetauktionshaus auf Platz neun. Mehr als 28.000 Beiträge in Foren beschäftigten sich mit der Marke Ebay. Dabei ging es vor allem um Themen wie die Ebay-Kleinanzeigen oder die Anbieter.
Bild: dpaPlatz 8: Microsoft
Die Blogger brachten Microsoft unter die Top Ten der meist genannten Marken. Über 25.000 Blog-Beiträge wurden gezählt. Die am meisten diskutierten Themen: Windows und Microsoft-Office. Alle Beiträge zusammen brachten es auf knapp 70.000. Dafür gibt es Platz acht.
Bild: dapdPlatz 7: Telekom
Mit mehr als 75.000 Beiträgen insgesamt steht der deutsche Telekommunikationskonzern deutlich vor Microsoft. Themen wie W-lan, Sky und die eigenen Verträge bevölkerten vor allem die Unterhaltungen über die Telekom. Am aktivsten dabei: Twitter-User. Hier kommt die Telekom auf über 20.000 Beiträge.
Im Vergleich der deutschen Marken gibt es dafür Platz zwei.
Bild: dpaPlatz 6: Sony
Ericsson und Xperia waren die Schlagwörter, wenn es um die Marke Sony ging. Über 76.000 Beiträge konnte das Unternehmen so für seinen Namen in Beschlag nehmen. Die meisten Beiträge gab es bei den Blogs: über 35.000.
Bild: dpaPlatz 5: Google
Twitter katapultiert Google auf Platz fünf der meist genannten Marken im Netz. Insgesamt über 27.000 Beiträge fanden sich alleine auf der Kommunikationsplattform. Insgesamt gab es knapp 78.000 Beiträge über Google. Die meist diskutierten Themen: die Google-Suche und Google Chrome.
Wie häufig haben sich deutschsprachige User im Social Web über Marken geäußert? Mit dieser Frage beschäftigten sich Experten von Web-Analyzer.com. Dafür untersuchten sie insgesamt mehr als 3,6 Millionen Beiträge, die Internetnutzer im Monat April auf Facebook, Twitter, in Foren, Blogs oder auf Online-Portalen über 500 ausgewählte Marken im Netz verfassten.
Selbst dass alle gewerblichen Händler den neuen Zahlungsbedingungen zustimmen, wie Ebay es fordert, ist offenbar fraglich. Nach Informationen der WirtschaftsWoche liegt dem Rostocker Rechtsanwalt Johannes Richard, der mehr als 1000 gewerbliche Ebay-Händler berät, eine große Zahl von Einwänden der Betroffenen vor. „Juristisch ist das unprofessionell gemacht, vieles passt mit dem deutschen Recht nicht zusammen“, sagte der Internet-Recht-Spezialist dem Magazin.
Deutschland ist für das amerikanische Internet-Unternehmen der wichtigste Auslandsmarkt hinter Großbritannien.
Übersetzung von Angeboten in andere Sprachen
Der Online-Händler Ebay will mit Übersetzungssoftware das grenzüberschreitende Geschäft forcieren. „Wenn ein deutscher Verkäufer sein Angebot listet, soll er das künftig noch stärker als bisher weltweit tun können, indem beispielsweise sein Angebot automatisch in andere Sprachen wie in Russisch übersetzt wird “, kündigte Ebay-Chef John Donahoe im Interview mit der WirtschaftsWoche an.
Zugleich äußerte sich Donahoe unzufrieden mit dem Image von Ebay in Deutschland. „Leider wird in Deutschland nicht richtig wahrgenommen, dass Ebay längst kein reiner Online-Auktionsanbieter mehr ist.“ Die Zeiten seien vorbei, dass Ebay sein Geschäft zu 70 Prozent mit Auktionen und zu 30 Prozent mit klassischem Handel mache. „Mittlerweile sind 70 Prozent unseres Angebots Neuwaren. Wir sehen in den USA immer mehr Offline-Händler, die Waren der vorherigen Saison oder der Generation davor über Ebay verkaufen, um ihre Lager zu räumen. Diesen Trend gibt es auch in Deutschland.“
In den wichtigsten Märkten wie den USA, Großbritannien und Australien habe Ebay den Imagewechsel hinbekommen, was sich, so Donahoe, positiv auf die Umsätze auswirke. „Nur in Deutschland“, so Donahoe, „hapert es noch.“

























