Eurowings: Lufthansa plant neuen Billigflieger

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Eurowings: Lufthansa plant neuen Billigflieger

Neben Germanwings plant Lufthansa einen neuen Billigflieger, der von Deutschland aus Ziele in ganz Europa anfliegen soll. Aber noch sei keine Entscheidung getroffen.

Die Lufthansa plant nach Informationen des „Spiegel“ einen neuen Billigflieger. Unter dem Dach der Tochter Eurowings solle eine weitere Billigplattform neben dem Ableger Germanwings entstehen, schreibt das Magazin in seiner neuesten Ausgabe. Nach Plänen des neuen Lufthansa-Chefs Carsten Spohr solle die Eurowings-Flotte um Maschinen vom Typ Airbus A 320 erweitert werden und von Deutschland aus Ziele in ganz Europa anfliegen. Ein Sprecher der Fluggesellschaft sagte am Sonntag auf Anfrage, es sei noch keine Entscheidung getroffen. Das Unternehmen prüfe derzeit aber „alle Optionen, um die Zukunftsfähigkeit der Lufthansa zu sichern“.

Was die Lufthansa beim Service verbessern will

  • Bodenservice

    Problem: Check-in-Schalter wirken billig, nach der Ankunft oder beim Umsteigen ist die Betreuung dürftig.

    Abhilfe: Schönere Schalter, mehr Personal

  • Vor dem Flug

    Problem: Nicht überall können Vielflieger und Gäste der First und Businessclass eine bevorzugte Sicherheitskontrolle nutzen.

    Abhilfe: Bald fast überall Fast Lane

  • Warteräume

    Problem: Die Lounges der Businessclass sind oft überfüllt und bieten zu wenig Abwechslung bei der Verpflegung.

    Abhilfe: Mehr Auswahl bei den Speisen

  • Sitze

    Problem: Die Sessel der neuen Businessclass bieten wenig Fußraum, die Fensterplätze keinen freien Zugang zum Gang.

    Abhilfe: Nichts geplant

  • Bordservice

    Problem: Es dauert lange, bis das Essen serviert wird, und der Service ist oft unpersönlich.

    Abhilfe: Die Flugbegleiter werden besser geschult und von Routinejobs entlastet

Spohr hatte Mitte vergangener Woche die von seinem Vorgänger Christoph Franz ausgegebenen Gewinnziele wegen schwacher Geschäfte in Europa und Nordamerika drastisch zusammengestrichen. Der Gewinnwarnung zufolge soll der operative Gewinn im Geschäftsjahr 2014 nur noch rund 1 Milliarde Euro betragen. Bislang waren 1,3 bis 1,5 Milliarden Euro angekündigt worden.

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Für 2015 geht der Vorstand „bei stabilen Rahmenbedingungen“ noch von 2 Milliarden Euro aus, obwohl mit dem Ende des Sparprogramms „Score“ bislang 2,65 Milliarden angepeilt worden waren. Zu schaffen macht Europas größtem Luftverkehrskonzern unter anderem, dass immer neue, zunächst extrem kostengünstige Billiganbieter ohne teure Crews und mit sparsamen Jets in den engen Markt drängen.

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