Fast-Food-Anbieter: Five Guys und Kreuzburger

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Fast-Food-Anbieter: Five Guys und Kreuzburger

von Oliver Voß

Neben McDonald’s hat Burger King neue Konkurrenz bekommen.

Den größten Burger der Welt hat Wendy’s gerade aus dem Programm genommen. Der als Satire angebotene T-Rex mit neun Lagen Fleisch wurde sowieso nur in einem kanadischen Restaurant angeboten, doch täglich bestellten im Schnitt drei Personen den Riesen mit 1125 Gramm Fleisch für 21,99 Dollar. Bei Wendy’s läuft es: Die US-Restaurants verkaufen im Schnitt pro Filiale jährlich Burger für 1,5 Millionen Dollar – bei Burger King sind es nur 1,3 Millionen.

Systemgastronom Burger King - der Bulettenkrieg eskaliert

Mit rabiaten Methoden will Burger King Boden gegenüber McDonald’s gutmachen. Dabei riskiert das Unternehmen Qualitätsverluste und Imageschäden.

Quelle: Marcel Stahn für WirtschaftsWoche

Neue Konkurrenten wie Five Guys machen zusätzlich Druck. Das Unternehmen wurde erst 1986 im US-Staat Virginia gegründet und betrieb bis zur Jahrtausendwende nur eine Handvoll Restaurants. Inzwischen sind es mehr als 1000. Das Erfolgsrezept: Die Burger haben Standardpreise, die Kunden können selbst aussuchen, welche Zutaten wie Tomaten oder Peperoni sie gratis dazu möchten. Für die Wartezeit gibt es Erdnüsse – ebenfalls umsonst. Selbst der US-Präsident und bekennende Burgerfan Barack Obama, der schon mal Staatsgäste wie Russlands Premierminister Dimitri Medwedew zum Burger ausführt, adelte die Five Guys mit seinem Besuch. Auch die auf gesunde Ernährung bedachte Präsidentengattin schätzt die Kette. Nun greifen die Five Guys erstmals auch außerhalb Amerikas an: In dieser Woche öffnen sie im Londoner Stadtteil Covent Garden.

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Ernährung Bleibt bei McDonald's die Küche kalt?

Im vergangenen Jahr haben weniger Deutsche bei McDonalds Burger und Fritten gegessen als im Vorjahr. Auch das Image des US-Kette bröckelt. Haben die Deutschen die Burger-Kette satt?

Quelle: Marcel Stahn für WirtschaftsWoche

In Deutschland haben sich diese Ketten noch nicht etabliert. Dafür breiten sich vor allem in Metropolen wie Berlin, Frankfurt oder Köln seit drei, vier Jahren immer mehr unabhängige Burgerbrater aus. Der ursprünglich aus Berlin-Kreuzberg stammende Kreuzburger hat inzwischen Filialen in zwei weiteren Bezirken.

Im Gegensatz zu Burger King & Co. liefern die kleinen Konkurrenten sogar nach Hause: Allein in Berlin-Mitte können Hungrige bei Anbietern wie Lieferheld aus den Menüs von etwa zehn verschiedenen kleinen Burgerläden auswählen.

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Sie versprechen eine höhere Qualität als die Ketten und setzen damit insbesondere Burger King zu. Denn das Unternehmen mit dem Slogan „Geschmack ist King“ versucht sich dadurch von McDonald’s abzugrenzen, dass die Burger besser schmecken sollen.

Doch wer einen besonderen Burger möchte, geht lieber zu Kreuzburger & Co. – selbst wenn die Kunden dort zu Stoßzeiten schnell eine halbe Stunde und mehr warten müssen.

Um verlorene Fast-Food-Gourmets anzulocken, führte Burger King 2012 den Angus Cross XT mit irischer Rinderbulette ein. „Eine Burger-Revolution auf dem deutschen Markt“, kündigte das Unternehmen großspurig an. Doch der neue, 4,29 Euro teure Burger fand wenig Fans, im Frühjahr verschwand das „Prachtstück für wahre Kenner und Genießer“ aus dem Programm.

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