Fernbus-Partnerschaft: Postbus und Eurolines kooperieren künftig

Fernbus-Partnerschaft: Postbus und Eurolines kooperieren künftig

Auf dem umkämpften Fernbus-Markt will der Postbus mit einer Kooperation für Europa-Reisen mehr Fahrgäste an Bord holen und schließt ein Bündnis mit dem Fernbus-Verbund Eurolines.

„Der Fahrgast hört nicht auf, sich für Fernbusse zu interessieren, wenn er an eine Grenze kommt“, sagte Joachim Wessels, der Geschäftsführer von Deutsche Post Mobility, der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Montagsausgabe).

Neue Züge der Deutschen Bahn

  • ICx: Der Komfortable

    Die neuen ICx von Siemens erhalten eine Beleuchtung, die sich an Zeit und Außenstimmung anpasst. Zudem erlauben sie die Mitnahme von Rädern. Die ersten der 130 bestellten Züge kommen 2017. Investition: 5,3 Milliarden Euro. Pro Jahr liefert Siemens 20 Stück. Ein rund 200 Meter langer Zug besteht beim ICx aus sieben statt acht Wagen wie beim ICE. Das senkt Kosten und bringt mehr Sitzplätze. Siemens baut zwei Modelle: 345 und 202 Meter lang, Höchsttempo 249 und 230 Kilometer pro Stunde.

  • IC Dostock: Der Schlichte

    Die Doppelstockzüge von Bombardier kommen vor allem auf Nebenstrecken zum Einsatz. Anders als im Nahverkehr, wo sie bereits als Regionalexpress unterwegs sind, erhalten die 44 bestellten Dostocks das blaue Velours-Ambiente eines Intercity. Investition: 660 Millionen Euro. Es gibt keinen Schnickschnack: Sitzreihen und Toiletten sind enger, kein Bordrestaurant, stattdessen mobiler Gastro-Service. Betriebliche Vorteile: Die Züge sind in der Länge variabel und gelten als extrem verlässlich.

Partner der Post wird das Unternehmen Deutsche Touring, das seit 1985 zum Eurolines-Verbund gehört. „Wir verknüpfen unsere Streckennetze. Postbus-Kunden können 16 zusätzliche europäische Ziele erreichen, für Eurolines-Kunden entstehen mehr als 200 neue Verbindungen“, sagte Deutsche-Touring-Geschäftsführer Frank Zehle.

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Während auf dem deutschen Fernbusmarkt ein harter Preiswettkampf tobt, hoffen die Partner mit ihrer Kooperation eine Lücke zu füllen. „Nahezu alle Anbieter haben sich nach der Liberalisierung des Fernbusmarktes zunächst auf innerdeutsche Strecken gestürzt. An die internationalen Langstrecken hat sich bislang keiner der neuen Wettbewerber richtig herangetraut, da diese wesentlich komplexer sind“, sagte Zahle. Die weiten Touren werden meist über Nacht angeboten. „Viele Nachtzüge gibt es nicht mehr, da stoßen wir in eine Lücke“, sagte Wessels.

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