Flughafen Berlin: Die größten Airport-Pannen
Bei jedem größeren Neubau gibt es Probleme. Doch bei keinem Projekt haben Pannen eine so große Wirkung wie bei Flughäfen. Denn hier lassen selbst kleine Schwierigkeiten gleich mehrere tausend Menschen stranden, die statt nach Hause zu reisen nun fern der Heimat ohne Gepäck auf Fußböden schlafen. Zwar zeigen Flughäfen wie München, dass Umzüge oder Neubauten mit der richtigen Vorbereitung reibungslos verlaufen können. Dort klappte bereits der Umzug vom alten Landplatz in Riem ins Erdinger Moos im Jahr 1992 so problemlos, dass die Bayern aus der Umzugsberatung inzwischen ein lukratives Geschäft gemacht haben. Doch auch wenn viele Airports die Bayern engagieren. Doch nicht alle hören auf sie und wissen es besser – und haben dann wie London-Heathrow mit seinem Terminal 5 oder Bangkok Probleme.
Paris: Charles de Gaulle
Die neue 900 Millionen Euro teure Sektion 2 E am Pariser Flughafen Charles de Gaulle steht für die wohl tragischste Neueröffnung eines Flughafenterminals. Dorst stürzte 2005 ein Jahr nach der Inbetriebnahme auf einer Fläche von 600 Quadratmetern das Dach ein. Die Trümmer töteten vier Reisende und verletzten drei weitere schwer. Grund war nicht allein Pfusch am Bau. Die Schäden waren bereits Wochen vorher sichtbar. Doch die zuständigen Bauingenieure hielten das Problem für nicht gravierend. Und trotz der 100 Millionen Euro teuren Nachbesserungen wirkt das Problem noch nach. Als im Winter 2010 eine dicke Schneedecke auf dem Dach lag, schloss der Flughafen den Unglücksteil vorsorglich.