Ärger für Fraport in Griechenland

Flughafenbetreiber: Ärger für Fraport in Griechenland

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Das Flughafengebäude und der Tower am Flughafen auf der Insel Samos (Griechenland)

Der deutsche Flughafenbetreiber Fraport hat Vorwürfe zurückgewiesen, er sei im Verzug mit der Modernisierung von zahlreichen griechischen Regionalflughäfen.

Der deutsche Flughafenbetreiber Fraport hat am Mittwoch Vorwürfe zurückgewiesen, er sei im Verzug mit der Modernisierung von zahlreichen griechischen Regionalflughäfen. „Die Modernisierungspläne sind seit langem vorgelegt worden. Wir warten auf die Genehmigung der Master-Pläne durch die zuständigen Behörden“, hieß es aus Kreisen der Fraport Greece am Mittwoch.

Am Dienstag hatte der griechische Verkehrsminister Christos Spirtzis der Fraport-Tochter vorgeworfen, sie halte Verpflichtungen nicht ein und habe keine der Reparaturen und Sanierungsarbeiten in die Tat umgesetzt, zu denen sie sich nach der Pachtung von 14 Regionalflughäfen verpflichtet hatte.

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In der konservativen griechischen Oppositionspartei Nea Dimokratia wurde der populistische Flügel der regierenden Linkspartei Syriza für den Streit verantwortlich gemacht, der aus ideologischen Gründen mit allen Mitteln Investitionen in Griechenland sabotiere. Beobachter werteten die Streitigkeiten besonders als Spitze gegen Ministerpräsident und Syriza-Chef Alexis Tsipras. Er hatte wiederholt zu Investitionen in Griechenland aufgerufen.

Fraport Frankfurter Flughafen setzt auf Billigflieger-Boom

Frankfurts Flughafenbetreiber Fraport stellt sich auf starkes Wachstum bei den Billigfliegern von Eurowings und Ryanair ein und will auch anderen Fluglinien mehr Rabatte gewähren. Aber dann droht ein neues Problem.

Eine Maschine der Billigfluglinie Ryanair. Quelle: REUTERS

Fraport hatte im April offiziell den Betrieb von 14 griechischen Regionalflughäfen übernommen, darunter etwa in Thessaloniki.

Die Vergabe der Konzessionen über 40 Jahre gilt als eines der größten Privatisierungsprojekte im überschuldeten Griechenland. Athens Privatisierungsfonds kassierte dafür 1,234 Milliarden Euro.

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