Fluglotsen: Flugsicherung will rund 600 Arbeitsplätze abbauen

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Fluglotsen der Deutschen Flugsicherung (DFS) regeln im Tower des Flughafens Düsseldorf den Luftverkehr.

von Christian Schlesiger

Der Chef der Deutschen Flugsicherung (DFS), Klaus-Dieter Scheurle, will in den nächsten Jahren rund 600 Arbeitsplätze abbauen, um das Staatsunternehmen vor roten Zahlen zu bewahren.

„Ziel ist es, bis 2019 etwa ein Zehntel der rund 6100 Arbeitsplätze einzusparen“, sagte Scheurle der WirtschaftsWoche. Weitestgehend ausgenommen vom Stellenabbau seien zunächst die rund 1900 Fluglotsen. Allerdings seien einige Standorte überbesetzt. Letztlich müssten „alle Bereiche sparen“.

Hintergrund des Stellenabbaus sind die geringen Verkehrszahlen im Flugverkehr und die dadurch gesunkenen Umsätze der Flugsicherung. Die Verkehrszahlen liegen rund elf Prozent unter Plan, der Jahresumsatz wird 2013 voraussichtlich um 30 bis 40 Millionen Euro sinken. Die DFS erwirtschaftete 2012 einen Umsatz von 1,1 Milliarden Euro.

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Davon gingen fast drei Viertel für Löhne, Gehälter und Altersvorsorge drauf. Ohne Sondereffekte wäre die DFS schon 2012 in die Verlustzone gerutscht. Mit einem Fünf-Punkte-Programm will Scheurle nun die Ausgaben bis 2019 um 100 Millionen Euro senken und damit dauerhaft schwarze Zahlen schreiben.

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