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Flugzeugbauer: Airbus meldet Rekordjahr

von dpa

Europas größter Flugzeugbauer erhielt 2011 so viele Bestellungen wie noch nie. Im laufende Jahr will Airbus nun 4.000 neue Mitarbeiter einstellen.

Airbus A380 auf einem Flughafen in Sharm El Sheikh: Der Mutterkonzern EADS blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Die jüngsten Umsatzzahlen und die vollen Auftragsbücher von EADS sind beeindruckend. Aber auch diese positive Entwicklung kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass der größte europäische Luft- und Raumfahrtkonzern ein Problem hat, das weit über den Streit um die deutsch-französischen Eigentümerstrukturen und den Wechsel an der Konzernspitze hinausgeht: den Mangel an Profitabilität.

Quelle: Reuters

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Nach einem Rekordjahr will der europäische Flugzeughersteller Airbus im laufenden Jahr 4000 neue Mitarbeiter einstellen. Auf einer gemeinsamen Neujahrskonferenz mit dem Mutterkonzern EADS im Hamburger Airbus-Werk sprach Verkaufschef John Leahy am Dienstag vom erfolgreichsten Jahr des Unternehmens.

„Wir hatten die höchste Auslieferungsrate unserer Geschichte“, sagte Airbus-Chef Thomas Enders zum Erfolgsjahr 2011. Es sei angesichts von Ersatzteil-Lieferengpässen - etwa durch das verheerende Erdbeben in Japan - nicht einfach gewesen. Airbus erhielt 2011 netto 1419 Bestellungen, der höchste Auftragseingang in der Unternehmensgeschichte.

Der EADS-Vorstandsvorsitzende, Louis Gallois. Quelle: dpa
Der EADS-Vorstandsvorsitzende, Louis Gallois. Auf einer gemeinsamen Neujahrskonferenz präsentieren Airbus und der Mutterkonzern EADS im Hamburger Airbus-Werk ihre Pläne für 2012. Quelle: dpa

EADS muss profitabler werden

Insgesamt wurden mit 534 Maschinen so viele neue Flugzeuge ausgeliefert wie nie zuvor. In den Airbus-Auftragsbüchern stehen nun Aufträge für 4437 Flugzeuge im Gesamtwert von 588 Milliarden Dollar nach Listenpreis, was die Produktion für bis zu acht Jahre sichert. „EADS ist eine Wachstums-Story und eine Geld-Maschine“, sagte EADS-Chef Louis Gallois.

Es gelte nun, den Luft- und Raumfahrtkonzern trotz wachsender Konkurrenz profitabler zu machen und das internationale Profil zu schärfen; Europa, USA und Schwellenländer seien die drei wichtigsten Pfeiler. Das werde aber nicht auf Kosten der Arbeitsplätze in Europa gehen. Leahy betonte, dass er im laufenden Jahr mit weniger Aufträgen rechne. Sie würden aber mindestens der Zahl der Auslieferungen entsprechen.

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