Flugzeugbauer: Boeing hat alle Hände voll zu tun

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Flugzeugbauer: Boeing hat alle Hände voll zu tun

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Über 1.200 Bestellungen für neue Verkehrsmaschinen gingen im vergangenen Jahr ein.

Der US-Flugzeugbauer Boeing sitzt auf so vielen Flugzeug-Aufträgen wie noch nie. Über 1.200 Bestellungen für neue Verkehrsmaschinen gingen im vergangenen Jahr ein. So prall gefüllt seien die Bücher noch nie gewesen, teilte Boeing am Donnerstag in Seattle mit.

Insgesamt stieg die Zahl der offenen Aufträge zum Jahresende damit auf 4373. Eine andere Zahl dürfte den europäischen Rivalen Airbus allerdings noch mehr ärgern: Die Amerikaner lieferten 2012 insgesamt 601 Maschinen an Fluggesellschaften aus. Damit dürfte die Krone im Flugzeugbau nach mehreren Jahren wieder an Boeing gegangen sein. Airbus hat noch keine genauen Zahlen genannt, sich aber als Ziel 580 Auslieferungen gesetzt.

Airbus und das Boeing-Zivilgeschäft im Vergleich

  • Airbus und das Boeing-Zivilgeschäft im Vergleich

    Umsatz (in Millionen Euro):

    Airbus: 33.103
    Boeing: 27.931

    Gewinn (Ebit, in Millionen Euro):

    Airbus: 584
    Boeing: 2.699

    Beschäftigte:

    Airbus: 55.000
    Boeing: 80.000

    Angaben für 2011

  • Auftragsbestand

    Flugzeuge:

    Airbus: 4.437
    Boeing: 3.371

    Wert (in Millionen Euro, Listenpreis):

    Airbus: 495.513
    Boeing: 226.487

    Angaben für 2011

  • Bestellungen und Auslieferungen

    Bestellungen 2011:

    Airbus: 1.419
    Boeing: 805

    Bestellungen 2012 (Stand: 31. August):

    Airbus: 384
    Boeing: 666

    Auslieferungen 2011:

    Airbus: 534
    Boeing: 477

Der Flugzeugbauer übergab gut ein Viertel mehr Maschinen als im Vorjahr an seine Kunden. Die Mitarbeiter in der Produktion hätten eine „eine eindrucksvolle Leistung“ gezeigt, sagte Spartenchef Ray Conner. Verkaufsschlager ist und bleibt der Mittelstrecken-Jet 737. Auch gelang es Boeing nach jahrelangen Verzögerungen, die Fertigung des leichten Langstreckenfliegers 787 „Dreamliner“ und des modernisierten Jumbos 747-8 hochzufahren.

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Damit wird Boeing nach zehn Jahren mit großer Wahrscheinlichkeit Airbus wieder als führenden Flugzeugbauer ablösen. Der europäische Rivale hat sich dagegen für 2012 ein Absatzziel von lediglich 580 Maschinen gesetzt. Die Statistik der EADS<EAD.PA -Tochter wird nicht vor dem 17. Januar erwartet. Airbus konnte sich ein Jahrzehnt lang mit dem Titel des Branchenprimus schmücken.

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