Flugzeugkabinen von morgen: So schön wird das Fliegen der Zukunft

ThemaLuftfahrt

Flugzeugkabinen von morgen: So schön wird das Fliegen der Zukunft

von Silke Fredrich

Mehr Platz beim Sitzen, personalisierbare Unterhaltungskonzepte, immer online sein und nach Wunsch per Webcam die Aussicht genießen. Das Fliegen der Zukunft soll vor allem eines werden: eine Fortsetzung des Lebensgefühls am Boden. Was wie Wunschdenken klingt, ist in wenigen Jahren Realität.

Wer häufig mit dem Flugzeug unterwegs ist und dabei die Economy Class nutzt, kennt das Problem. Hat man es einmal zum Sitzplatz geschafft, wird jedes weitere Aufstehen zur nervigen Prozedur. Allein der Weg vom Fensterplatz zum Gang gleicht einer akrobatischen Übung, bei der sich Passagiere mindestens einen blauen Fleck holen.

Und dennoch hat das Reisen mit dem Flugzeug seinen Höhepunkt noch nicht erreicht. Alle 15 Jahre verdoppelt sich das Luftverkehrsaufkommen. Der Flugzeughersteller Airbus schätzt, dass in den kommenden 20 Jahren der Bedarf nach 28.000 neuen Flugzeugen besteht. Vor allem Langstrecken nehmen zu. Deshalb konzentriert sich der Wettbewerb der Airlines nicht länger auf möglichst viele Destinationen, sondern auf umweltfreundliches Reisen kombiniert mit möglichst individuellen und komfortablen Reiseerlebnissen. Und somit muss sich die Flugkabine der Zukunft zum flexibel gestaltbaren Raum mit Wohn- und Schlafzimmerqualitäten wandeln.

Anzeige

Laut Airbus ist das Kabinendesign und dessen Individualität neben der Sitzplatzfläche pro Passagier das entscheidende Wettbewerbskriterium unter den Airlines geworden: „Die Kabine ist die Visitenkarte der Fluggesellschaft. Aus unserer Sicht als Hersteller ist es daher wichtig, den Airlines eine möglichst flexible Plattform zu bieten, je nach Geschäftsmodell. Der Kunde kann also innerhalb gewisser technischer Grenzen auswählen, wie sein Flugzeug ausgestattet werden soll. Das umfasst die Aufteilung zwischen First, Business, Premium Economy und Economy Class“, erklärt Heiko Stolzke, Unternehmenssprecher von Airbus.

So genannte austauschbare Kabinenabschnitte und Konfigurationsmöglichkeiten der Sitzbereiche werden laut Airbus in spätestens zehn bis 15 Jahren Standard sein. Das fliegende Wohn- oder Arbeitszimmer sind dabei nur zwei mögliche Optionen, wie der Fluggast künftig seinen Sitzbereich gestalten und erleben kann.
„Die Kabinen setzen sich modular zusammen. Es gibt mehrere Designs für die Business Class und wenn die Bordtoiletten hintereinander statt gegenüber aufgestellt werden, lässt sich der Platz effizienter nutzen. Statt einer Toiletteneinheit können Airlines auch andere Elemente an dieser Stelle einbauen“, so der Airbus-Sprecher.

Anzeige
Unternehmer stellen sich vor
Deutsche Unternehmerbörse - www.dub.de
DAS PORTAL FÜR FIRMENVERKÄUFE
– Provisionsfrei, unabhängig, neutral –
Angebote Gesuche




.

Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%