GDL-Streik: Gericht schlägt erneut Vergleich vor

GDL-Streik: Gericht schlägt erneut Vergleich vor

Wieder hat das Landesarbeitsgericht Hessen den Streitparteien Deutsche Bahn und Gewerkschaft GDL einen Vorschlag zu einem Vergleich unterbreitet. Darüber soll nun getrennt beraten werden.

Auch das Landesarbeitsgericht Hessen startet einen Versuch, den Lokführerstreik mit einem Vergleich zu beenden. Der Vorsitzende Richter Michael Horcher überreichte am Freitagmittag den Streitparteien Deutsche Bahn und Gewerkschaft GDL einen Vorschlag, über den sie nun getrennt beraten sollen. Über den Inhalt wurde zunächst nichts bekannt. Bereits am Vortag war die Vorinstanz am Arbeitsgericht Frankfurt/Main mit einem Vergleichsvorschlag gescheitert und hatte zuletzt mit einem Urteil den Arbeitskampf der GDL als rechtmäßig und verhältnismäßig anerkannt. Lehnen die Parteien erneut ab, entscheidet das Landesarbeitsgericht, ob der Streik fortgesetzt werden kann.

Währenddessen haben am Freitag rund 500 Mitglieder der Lokführergewerkschaft GDL vor der Zentrale der Deutschen Bahn in Berlin demonstriert. Sie waren mit Bussen aus verschiedenen Teilen Deutschlands angereist. Auf Transparenten forderten sie vor allem eine Begrenzung der Arbeitszeit: „Überstunden und kein Ende!“, stand auf einem, auf einem anderen: „Unsere Akkus sind leer - Einstellungen müssen her“.
Der stellvertretende GDL-Vorsitzende Norbert Quitter verteidigte auf der Kundgebung den viertägigen Streik seiner Gewerkschaft, an dem außer Lokführern auch viele Zugbegleiter teilnähmen. „Das ist Solidarität und hat nichts mit Spaltung der Belegschaft zu tun“, rief er. Der Streik sei notwendig, um Tarifverträge für alle GDL-Mitglieder durchzusetzen.

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