Gericht gibt grünes Licht: American Airlines und US Airways dürfen fusionieren

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Gericht gibt grünes Licht: American Airlines und US Airways dürfen fusionieren

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Jets der American Airlines und US Airways stehen auf dem Rollfeld.

American Airlines und US Airways sind ihrem Ziel einen weiteren Schritt näher gekommen, sich zur weltgrößten Fluggesellschaft zusammenzuschließen. Ein US-Insolvenzgericht in New York hat die Fusion erlaubt.

American Airlines und US Airways sind ihrer Fusion ein Stückchen näher gekommen. Ein New Yorker Richter hat am Mittwoch dem Zusammenschluss seinen Segen gegeben. Das Okay war notwendig, weil die American-Muttergesellschaft AMR insolvent ist. Das geplante Zusammengehen mit der kleineren US Airways stellt den Neustart dar.

Die beiden Fluggesellschaften hatten ihre Fusion im Februar verkündet und wollen sie bis zum dritten Quartal durchziehen. Es entsteht dabei die neue Nummer eins am Himmel mit mehr als 1500 Flugzeugen und einem Jahresumsatz von annähernd 39 Milliarden Dollar (30,5 Milliarden Euro). Die neue Gesellschaft wird den Namen American Airlines tragen.

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American Airlines und US Airways Die Megafusion mit absehbaren Folgen

Die geplante Fusion zwischen American Airlines und US Airways bringt die Lufthansa um einen ohnehin nie geliebten Partner und erhöht den Druck auf Air Berlin, sich zwischen Etihad und der Oneworld-Allianz zu entscheiden.

Die geplante Megafusion von American Airlines und US Airways zur größten Airline der Welt setzt Lufthansa und  Air Berlin unter Zugzwang. Quelle: REUTERS

Nicht genehmigt hat der Richter zunächst das Abfindungspaket für American-Chef Tom Horton, der zugunsten von US-Airways-Lenker Doug Parker auf die Führung der Gesamtgesellschaft verzichtet. Er wird stattdessen Vorsitzender des Verwaltungsrats, des obersten Firmengremiums. Es geht um rund 20 Millionen Dollar.

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American Airlines ist nach Passagierzahlen die drittgrößte Fluggesellschaft der Vereinigten Staaten, US Airways ist die Nummer fünf. Zusammengenommen verdrängen sie die ebenfalls aus einer Fusion hervorgegangene United Continental vom Spitzenplatz.

Durch den Zusammenschluss hätten die Gläubiger größere Chancen, ihr Geld zu bekommen, hatte American-Chef Horton versprochen. Er muss aber noch einen genauen Plan vorlegen, wie genau der Neustart aussehen soll. Fest steht bislang: Die American-Anteilseigner werden 72 Prozent an der gemeinsamen Gesellschaft halten.

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