Personal von Air Berlin wurde gut genug informiert

Gerichtsbeschluss: Personal von Air Berlin wurde gut genug informiert

Die Personalvertretung "Kabine" hatte gegen eine Stilllegung des Betriebes geklagt und ist damit gescheitert. Das Landesarbeitsgericht bestätigte damit ein Urteil aus Berlin.

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Die Arbeitervertretung Kabine hat versucht sich gegen eine Stilllegung zu wehren.

Die Personalvertretung der Flugbegleiter von Air Berlin war nach Ansicht das Landesarbeitsgerichts ausreichend über Kaufangebote und Verträge der insolventen Fluggesellschaft informiert. Die Richter lehnten am Freitag einen Antrag auf Erlass einer einstweiligen Verfügung ab und bestätigten damit eine Entscheidung des Arbeitsgerichts Berlin von Anfang November.

Die Personalvertretung Kabine, eine Art Betriebsrat für rund 3000 Flugbegleiter, hatte argumentiert, die Stilllegung des Betriebs müsse vorläufig untersagt werden, weil sie im Vorfeld nicht genug Informationen erhalten hatte. Sie sei über die beabsichtigte Betriebsstilllegung nicht ausreichend unterrichtet worden und hätte daher nicht sachgerecht über einen Interessenausgleich verhandeln können.

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Das Landesarbeitsgericht sah den Informationsanspruch der Personalvertretung dagegen als erfüllt an. Die Betriebsstilllegung zu untersagen komme nicht in Betracht, teilte das Gericht mit.

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