Geringer Flugverkehr: Deutsche Flugsicherung rutscht in die Verlustzone

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exklusivGeringer Flugverkehr: Deutsche Flugsicherung rutscht in die Verlustzone

von Christian Schlesiger

Die Deutsche Flugsicherung (DFS) wird wegen des geringeren Flugverkehrs in Deutschland nicht nur starke Einbußen beim Umsatz erleiden, sondern operativ voraussichtlich in die Verlustzone rutschen.

„Wir gehen bis Jahresende von einem Einnahmeverlust in Höhe von 30 bis 40 Millionen Euro aus“, sagte DFS-Chef Klaus-Dieter Scheurle. Damit würde die DFS operativ in die Verlustzone geraten.
Ende der kommenden Woche will Scheurle dem Aufsichtsrat einen Sparplan vorstellen. Nach Informationen der WirtschaftsWoche dürfte Scheurle auch einen Stellenabbau im Blick haben. Die schlechten Unternehmenszahlen sind Folge des sinkenden Flugverkehrs in Deutschland. Schon in den ersten Monaten dieses Jahres ist die Zahl der Flüge gegenüber dem ersten Halbjahr 2012 um knapp drei Prozent gesunken. Scheurle geht für das Gesamtjahr eher optimistisch von einem Minus von 0,5 Prozent aus.

Die DFS erwirtschaftete 2012 einen Umsatz von 1,1 Milliarden Euro, davon gingen fast drei Viertel für Löhne, Gehälter und Altersvorsorge drauf. 2012 verbuchte das Unternehmen zwar noch einen Jahresüberschuss von 73 Millionen Euro. Grund dafür waren aber Sondereffekte. Die DFS gehört zu 100 Prozent dem Bund und beschäftigt 6100 Mitarbeiter, darunter 1900 Fluglotsen.

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