Gesundheit: Krankenhäuser sollen künftig nach Qualität bezahlt werden

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Krankenhaus

von Cordula Tutt

Bund und Länder haben sich auf neue Regeln für die knapp 2000 Krankenhäuser in Deutschland geeinigt: Krankenhäuser sollen künftig nach Qualität bezahlt werden.

Demnach sollen sich die Einnahmen der Kliniken stärker nach ihren Ergebnissen richten, erklärte die auf Länderseite federführende Hamburger Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks (SPD) der WirtschaftsWoche. „Wir wollen Zu- und Abschläge nach Qualität entrichten.“

Wer besser ist, bekommt mehr Geld, wer schlechter abschneidet, erhält weniger Geld und könnte damit womöglich zum Aufgeben gebracht werden. Die Bund-Länder-Arbeitsgruppe unter Federführung des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) will heute voraussichtlich noch erste Eckpunkte für eine Krankenhausreform vorlegen.

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Umsatz und Bettenzahl in Deutschlands Klinikketten

  • Helios Kliniken (Übernahme von Rhön möglich)

    Umsatz: 3,2 Mrd. Euro

    Betten: 23.286

  • Asklepios

    Umsatz: 3,0 Mrd. Euro

    Betten: 26.549

  • Rhön-Klinikum (Übernahme durch Helios möglich)

    Umsatz: 2,9 Mrd. Euro

    Betten: 17.089

  • Sana Kliniken

    Umsatz: 1,8 Mrd. Euro

    Betten: 9678

„Wir wollen planbare Leistungen in den Häusern mit den besten Ergebnissen und der geeignetsten Struktur konzentrieren“, erklärte Prüfer-Storcks. „Es sollen nicht alle von allem ein bisschen machen.“ Damit ist gemeint, dass beispielsweise orthopädische Operationen oder Krebsbehandlungen in darauf spezialisierten Zentren angeboten werden, die einheitliche Anforderungen erfüllen müssten.

Über Zuschläge gestützt werden müssten Kliniken auf dem Land – auch kleine. „Ihre Höhe wird vor Ort zwischen Krankenhaus und Krankenkasse verhandelt“, so die Senatorin.

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