Gewinn fällt : Pilotenstreik kostet Air France-KLM viel Geld

Gewinn fällt : Pilotenstreik kostet Air France-KLM viel Geld

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Streiks haben Air France KLM Umsatz gekostet.

Der Gewinn des Lufthansa-Rivalen Air France-KLM hat sich im dritten Quartal nahezu halbiert. Einer der Gründe waren die anhaltenden Pilotenstreiks.

Der wochenlange Pilotenstreik kommt Air France-KLM teuer zu stehen. Der Umsatz sank im dritten Quartal um sieben Prozent auf 6,7 Milliarden Euro, der operative Gewinn hat sich mit 247 Millionen mehr als halbiert, wie der Lufthansa-Rivale mitteilte.

Betriebskosten von Fluglinien

  • Air-France-Kurzstrecke

    12,5 Cent pro angebotenen Passagierkilometer

    Quellen: Unternehmen, CAPA

  • Lufthansa-Kurzstrecke

    11,5 Cent pro angebotenen Passagierkilometer

  • KLM-Kurzstrecke

    10,5 Cent pro angebotenen Passagierkilometer

  • British Airways

    10,2 Cent pro angebotenen Passagierkilometer

  • Swiss

    9,8 Cent pro angebotenen Passagierkilometer

  • Air Berlin

    7,8 Cent pro angebotenen Passagierkilometer

  • Easyjet

    6,0 Cent pro angebotenen Passagierkilometer

  • Vueling

    5,8 Cent pro angebotenen Passagierkilometer

  • Norwegian

    5,5 Cent pro angebotenen Passagierkilometer

  • Transavia (Air-France-Tochter)

    5,2 Cent pro angebotenen Passagierkilometer

  • Wizzair

    4,2 Cent pro angebotenen Passagierkilometer

  • Ryanair

    3,8 Cent pro angebotenen Passagierkilometer

Die Fluggesellschaft sprach von schwierigen Marktbedingungen. In der Euro-Zone stagniert die Wirtschaft derzeit. Zudem wird in der Branche befürchtet, dass sich die ausbreitende Ebola-Seuche noch stärker auf das Buchungsverhalten der Kunden auswirken könnte.

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Geschäftszahlen von Air France-KLM (Klicken Sie für eine detaillierte Ansicht bitte auf die Grafik)

Air France-KLM betonte, der zwei Wochen lange Streik gegen Pläne des Managements zum Ausbau der Billigflug-Aktivitäten habe 416 Millionen Euro Umsatz gekostet. Das operative Ergebnis sei um 330 Millionen Euro gedrückt worden.

Weitere Artikel

Der französisch-niederländische Konzern will nun kommendes Jahr die Investitionen stutzen und die Einsparungen ausweiten.

Finanzchef Pierre-Francois Riolacci dementierte erneut Medienberichte, wonach es bei KLM einen Abbau von einem Viertel aller Stellen geben könne. "Es gibt keine drastischen Notfallmaßnahmen, die angekündigt werden müssten." Allerdings werde das Marktumfeld auch im vierten Quartal schwierig bleiben.

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