Glücksspiel: Merkur-Chef will Glücksspielvertrag zu Fall bringen

exklusivGlücksspiel: Merkur-Chef will Glücksspielvertrag zu Fall bringen

von Nele Hansen

Paul Gauselmann, Deutschlands größter Glückspielautomatenhersteller und Inhaber der Spielhallenkette Merkur, will spätestens 2014 den neuen Glückspielstaatsvertrag kippen.

„Ich sage voraus, dass es den Glücksspielstaatsvertrag 2014 nicht mehr geben wird“, sagte Gauselmann der WirtschaftsWoche. „Wir haben bereits die besten Anwälte in ganz Deutschland auf die Sache angesetzt. Klagen laufen.“
Nach Angaben von Gauselmann spüre die Branche bereits die Einschränkungen durch das neue Gesetz. Weil künftig maximal zwölf Automaten pro Spielhalle erlaubt sind, müsse die Branche in den nächsten fünf Jahren über 50 Prozent der Automaten abbauen. Insgesamt 8.000 Arbeitsplätze seien dadurch bedroht. „Ich muss jetzt auf Anhieb 500 Leute entlassen“, sagte Gauselmann dem Magazin.

Der Merkur-Chef wehrt sich gegen die Einschränkungen auch deshalb, weil Glückspiele im Internet davon unberührt bleiben. „An unseren Automaten können Spieler maximal 80 Euro pro Stunde verlieren, in der Praxis sind es durchschnittlich 10,85 Euro pro Stunde. Im Internet sind die 80 Euro schnell nach zwei Minuten weg, meistens handelt es sich um genau die gleichen Spiele“, kritisiert Gauselmann. Die Politik begründet die Einschränkungen für die Spielhallen mit der grassierenden Spielsucht in Deutschland.

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