Go-Ahead: Britischer Bahnbetreiber drängt auf deutschen Markt

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Die Deutsche Bahn wird den Nahverkehrbetrieb künftig mit dem britischen Bahnbetreiber Go-Ahead teilen müssen.

von Christian Schlesiger

Großbritanniens größter Bahnbetreiber Go-Ahead will nach Deutschland expandieren und in den Nahverkehr auf der Schiene einsteigen. Für die etablierten Anbieter wird der Markt enger.

"Wir werden uns an einer kleinen Anzahl von Ausschreibungen beteiligen", kündigte Deutschland-Chef Richard Stuart gegenüber der WirtschaftsWoche an. In zwei Verfahren habe das Unternehmen schon Gebote eingereicht. Wo, wollte Stuart nicht sagen. Experten gehen von mindestens einer Ausschreibung in Niedersachsen aus.

Für die etablierten Anbieter im Nahverkehr wie die Deutsche Bahn, Veolia Verkehr und Abellio wird der Markt nun enger. Go-Ahead arbeitet profitabel, setzte zuletzt 3,4 Milliarden Euro um. "Wir fokussieren uns derzeit auf den Schienenpersonennahverkehr", sagte Stuart, "aber wir werden auch andere Märkte wie den städtischen Busverkehr im Auge behalten." In London betreibt Go-Ahead einen Großteil der Flotte roter Doppeldeckerbusse.

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