Hapag-Lloyd: Reederei bekräftigt Gewinnziel

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Hapag-Lloyd

von Jacqueline Goebel

Deutschlands größte Reederei Hapag-Lloyd bestätigt ihr Ziel, im laufenden Geschäftsjahr wieder schwarze Zahlen zu schreiben.

„Unser Ziel für 2015 ist ein deutlich positives operatives Ergebnis“, sagte Reederei-Chef Rolf Habben Jansen der WirtschaftsWoche. Damit steht ein Börsengang im kommenden Jahr weiter in Aussicht. Die Reederei will drei bis fünf gute Quartale schreiben, bevor sie diesen Schritt wagt.

Das vergangene Geschäftsjahr hatte die Hapag-Lloyd mit einem Nettoverlust von 604 Millionen Euro abgeschlossen. Gründe dafür waren neben den schlecht laufenden Geschäften auch Sondereffekte durch die Fusion mit der chilenischen Reederei CSAV. Hapag-Lloyd erhofft sich durch den Zusammenschluss Einsparungen von jährlich 300 Millionen Dollar. Die Integration der chilenischen Reederei gehe gut voran, sagte Habben Jansen dem Magazin. "Alle Buchungen von CSAV laufen mittlerweile über unsere Hapag-Lloyd-Systeme".

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Die Reederei hatte 2014 außerdem Abschreibungen auf den Wert von 16 älteren Schiffen vorgenommen. Diese Schiffe seien nun alle verkauft oder verschrottet, sagte Habben Jansen. Im Frühjahr hatte der Konzern bereits fünf neue, größere Schiffe als Ersatz bestellt, im Herbst will der Vorstandschef eine weitere Order aufgeben. Die Reederei denkt darüber nach, dann die aktuell größte Schiffsklasse mit Platz für mehr als 18.000 Standardcontainern zu bestellen. Eine Entscheidung sei aber noch nicht getroffen, sagte Habben Jansen.

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