Hauptstadtflughafen: Mühlenfeld soll früher von unmöglicher Eröffnung gewusst haben

Hauptstadtflughafen: Mühlenfeld soll früher von unmöglicher Eröffnung gewusst haben

, aktualisiert 22. Januar 2017, 03:17 Uhr
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Der Flughafenchef soll laut „Bild am Sonntag“ schon seit Monaten gewusst haben, dass eine Eröffnung des neuen Hauptstadtflughafens im Jahr 2017 nicht mehr möglich ist.

Quelle:Handelsblatt Online

Wusste Karsten Mühlenfeld schon seit Monaten, dass die Flughafen-Eröffnung in diesem Jahr unmöglich ist? Einem Bericht zufolge soll er Fristen verstreichen lassen und dies offenbar dem Aufsichtsrat verschwiegen haben.

BerlinLaut einem Bericht der „Bild am Sonntag“ müsste der Chef der Flughafengesellschaft Berlin Brandenburg, Karsten Mühlenfeld, schon seit mehreren Monaten gewusst haben, dass eine Eröffnung des neuen Hauptstadtflughafens 2017 nicht mehr möglich ist. Mühlenfeld habe behördliche Fristen für die Nennung eines konkreten Eröffnungsdatums wissentlich verstreichen lassen und dies offenbar dem Aufsichtsrat verschwiegen, schreibt das Blatt unter Berufung auf interne Unterlagen. Von der Flughafengesellschaft war dazu am Samstagabend zunächst keine Stellungnahme zu erhalten.

Dem Bericht zufolge sagte der Flughafen-Chef im Oktober 2016 sowohl im Aufsichtsrat der Flughafengesellschaft als auch auch öffentlich, dass es reichen würde, wenn ein Eröffnungsdatum „sechs bis neun Monate“ vorher festgelegt werde. Eine Überprüfung des Bundesverkehrsministeriums habe jedoch hernach ergeben, dass die Deutsche Flugsicherung „zwingend an einer Mindestvorlaufzeit von 13 Monaten“ festhalte. Somit hätte Mühlenfeld der Zeitung zufolge die Eröffnung 2017 bereits im September oder spätestens im Oktober für nicht realisierbar erklären müssen.

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Am Samstag hatten Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) und Mühlenfeld erstmals offiziell bestätigt, dass der geplante Eröffnungstermin für den Hauptstadtflughafen BER Ende 2017 nicht länger zu halten ist. Als Ursache gelten technische Probleme, vor allem beim Brandschutz.

Quelle:  Handelsblatt Online
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