Helios- und Rhön-Kliniken: Fresenius-Konzern hat Ärger mit Kliniksparte

exklusivHelios- und Rhön-Kliniken: Fresenius-Konzern hat Ärger mit Kliniksparte

, aktualisiert 03. September 2015, 15:03 Uhr
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Zentrale von Fresenius

von Jürgen Salz

Fresenius-Vorstandschef Ulf Schneider hat Ärger mit seiner Kliniksparte, zu der die Helios- und die ehemaligen Röhn-Kliniken gehören.

„Bei einem Teil der Ärzte hat Helios wegen der hohen Arbeitsbelastung und der strikten betriebswirtschaftlichen Orientierung ein Imageproblem“, sagte Niko Stumpfögger, Mitglied der Dienstleistungsgesellschaft Verdi und stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender des Dax-Konzerns, der WirtschaftsWoche. „Das kann bei der Besetzung freier Stellen zu Schwierigkeiten führen.“

Grund für die Befürchtung sind Reaktionen auf die drastischen Rationalisierungsmaßnahmen insbesondere bei den Rhön-Kliniken, die gerade bei Helios integriert werden. So verließ in Dachau bei München Anfang des Jahres der Klinikchef das Unternehmen, weil er sich mit dem harten Kurs der neuen Eigner nicht anfreunden konnte. Ebenso rumort es unter den Mitarbeitern in Helios-Kliniken etwa in Bad Berleburg, Hildesheim, Pforzheim, Wuppertal oder Wiesbaden wegen der Umstrukturierungen und des Personalabbaus.

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„Wir konkurrieren mit anderen Kliniken im Rhein-Main-Gebiet und haben Schwierigkeiten, gut ausgebildetes Fachpersonal zu finden“, sagte Michael Drott, Betriebsratsvorsitzender der zu Helios gehörenden Horst Schmidt Kliniken in Wiesbaden der WirtschaftsWoche. „Derzeit verlieren wir leider sogar sehr gut ausgebildetes Personal an Kliniken in unserer unmittelbaren Nachbarschaft.“

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