HKX: Bahnbetreiber HKX erhält Zulassung für Züge

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Hamburg-Köln-Express

von Christian Schlesiger

Der private Bahnbetreiber Hamburg-Köln-Express (HKX) darf endlich mit früheren Zügen der Österreichischen Bundesbahn ÖBB seine Fernzugstrecke Köln-Hamburg betreiben.

Das Unternehmen erhielt die entsprechende Zulassung des Eisenbahn-Bundesamts (EBA) für die ÖBB-Züge aus den 1970-er Jahren, die HKX in Sachsen modernisieren ließ. „Wir können die Fahrzeuge jetzt einsetzen“, bestätigte HKX-Geschäftsführer Carsten Carstensen gegenüber der WirtschaftsWoche. „Ziel ist es, den Probebetrieb zum Fahrplanwechsel im Dezember dieses Jahres auf der HKX-Strecke zwischen Hamburg und Köln zu starten.“ Noch müssten Restarbeiten erledigt und umfangreiche Schulungen vorgenommen werden.

Carstensen erhofft sich deutliche Kostensenkungen vom eigenen Zugmaterial. Derzeit mietet HKX Züge anderer Bahnunternehmen an, um ein bis drei Mal pro Tag zwischen Köln und Hamburg zu pendeln. HKX startete 2012, um der Deutschen Bahn im Fernverkehr Konkurrenz zu machen. Allerdings schreibt der Konkurrent bis heute noch keine schwarzen Zahlen.

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Die Zulassung der HKX-Züge ist auch politisch bedeutend. Vor einem Jahr einigten sich Bundesverkehrsministerium, EBA und Bahnindustrie auf ein vereinfachtes Prüfverfahren. Es erlaubt, dass nicht alle Bauteile direkt vom EBA geprüft werden müssen, sondern dass andere dafür zugelassene Stellen wie der TÜV damit beauftragt werden können. Carstensen wertete die Zulassung der HKX-Züge daher als „gutes Signal für das System Eisenbahn“.

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