Hoffnung auf Wende am Musical-Markt: Stage Entertainment setzt auf "Das Wunder von Bern"

exklusivHoffnung auf Wende am Musical-Markt: Stage Entertainment setzt auf "Das Wunder von Bern"

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Die Darsteller des Musicals "Das Wunder von Bern", Lorenz Meier und Vera Bolten.

von Hermann J. Olbermann

Deutschlands größter Musical-Anbieter Stage Entertainment sieht eine Wende auf dem deutschen Musical-Markt: Nach rückläufigen Umsatz- und Besucherzahlen erwartet Deutschland-Chefin Uschi Neuss wieder mehr Zuschauer in den Musicals des Konzerns.

"Im Geschäftsjahr 2013/14, das wie all unsere Geschäftsjahre am 31. Juli endete, waren es knapp vier Millionen (nach 3,7 Millionen Besuchern 2012/13), also wieder steigende Tendenz", sagte Neuss im Interview mit der WirtschaftsWoche. Auch der Umsatz stieg entsprechend. 2012/13 setzt Stage in Deutschland 303 Millionen Euro um. "2013/14 liegt er bei 333 Millionen Euro", so Neuss. Auch im laufenden Geschäftsjahr werde es weiter nach oben gehen. "2014/15 dürfte der Umsatz um 30 Millionen Euro höher liegen."

Große Hoffnungen setzt Neuss in das neue Musical "Das Wunder von Bern", das im November in einem neuen Theater in Hamburg anläuft. "Das Thema hat eine nationale Relevanz und hohe Emotionalität – perfekt für ein Musical. Zudem ist das Stück eine Eigenproduktion wie "Hinterm Horizont" mit Songs von Udo Lindenberg." In das Stück habe Stage einen zweistelligen Millionenbetrag investiert.

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Zugleich kündigte Neuss an, dass Stage künftig Karten auch per App absetzen will. "Wir planen eine App fürs Buchen von Tickets, mit kleinen Filmausschnitten von Musicals."

Stage Entertainment Germany ist die größte Tochter des niederländischen Show- und Musicalkonzerns Stage Entertainment.

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