Kälteeinbruch: 70 Millionen gegen den Schnee

KommentarKälteeinbruch: 70 Millionen gegen den Schnee

von Christian Schlesiger

Es wird wieder kalt in Deutschland. Das Kälte-Hoch "Cooper" verspricht Minustemperaturen im zweistelligen Bereich. In der Vergangenheit war das für die Deutsche Bahn, vor allem aber für ihre Kunden ein Problem. Wiederholt sich nun das Chaos auf der Schiene?

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Die Deutsche Bahn (DB) bereitete sich bereits im Herbst 2011 nach eigenen Angaben intensiv auf den Winter vor, warnte aber zugleich vor einer weiter angespannten Situation im Fernverkehr.

Die Chancen stehen gut, dass Fahrgäste zumindest in den nächsten Tagen von einem normalen Bahnbetrieb ausgehen können. Es droht also kein Chaos auf den Schienen.

Der Deutsche Wetterdienst sagt zwar kalte, aber dafür trockenere Festlandsluft vorher. Schneefälle wird es nur vereinzelt geben und zudem in geringer Menge. Selbst in der kommenden Woche prognostiziert die Behörde "keine durchgreifende Wetteränderung".

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Dieses Szenario dürfte der Deutschen Bahn entgegen kommen. Im vergangenen Jahr verursachten vor allem Eisbrocken Zugverspätungen und -ausfälle. Klumpen fielen von den Zügen ab und blockierten die Weichen. Zudem wurden einige Eisbrocken von Schnellzügen aufgewirbelt und verursachten beim Aufschlag gegen den Unterboden üble Schäden an Leitungen.

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So weit dürfte es diesmal nicht kommen. In den vergangenen Monaten investierte der Konzern 70 Millionen Euro zusätzlich, um sich auf Kälte und Schnee in diesem Jahr vorzubereiten. Die Deutsche Bahn hat aufgerüstet: .Mehr Schneeräumkräfte, neue Weichenheizungen, mehr Werkstattkapazitäten und bessere Kommunikation sollen Probleme erst gar nicht erst entstehen lassen.

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