
Die Chancen stehen gut, dass Fahrgäste zumindest in den nächsten Tagen von einem normalen Bahnbetrieb ausgehen können. Es droht also kein Chaos auf den Schienen.
Der Deutsche Wetterdienst sagt zwar kalte, aber dafür trockenere Festlandsluft vorher. Schneefälle wird es nur vereinzelt geben und zudem in geringer Menge. Selbst in der kommenden Woche prognostiziert die Behörde "keine durchgreifende Wetteränderung".
Galerie: Die schnellsten Züge der Welt

Siemens Velaro
Die Schienenfahrzeuge mit der derzeit schnellsten Betriebsgeschwindigkeit kommen aus Deutschland: Siemens Mobility baute auf Grundlage des ICE 3 den Nachfolger des deutschen Hochgeschwindigkeitszuges, die Züge der Velaro-Serie. Der Zug kommt in Spanien (als Velaro E), China (Velaro CN, Foto) und Russland (Velaro RUS) zum Einsatz. In Deutschland wird der ICE-Nachfolger unter von der Deutschen Bahn unter dem Namen Baureihe 407 in Betrieb genommen werden. Die jeweils auf ihre Einsatzorte angepassten Züge unterscheiden sich vor allem in ihrer Innenausstasstung sowie unter anderem in der Spurweite.
Foto: Public Domain

Zefiro 380
Der Zefiro 380 von Bombardier soll ab 2012 eine Betriebgeschwindigkeit von bis zu 380 km/h erreichen. Der Zug wurde Auftrag des chinesischen Eisenbahnministeriums als Joint Venture mit der in Qingdao ansässigen Lokfabrik Qingdao Sifang Locomotive & Rolling Stock Company entwickelt. Vorgänger Zefiro 250 rast schon seit 2009 als einer der schnellsten Schlafwagenzüge der Welt durch die Volksrepublik. Der Zefiro 380, von dem die Chinesen gleich 80 Einheiten für 2,7 Milliarden Euro bestellten, wird um 130 Stundenkilometer schneller sein.
Foto: dpa

AGV
Schon bald soll der französische TGV-Nachfolger von Alstzom mit einer Betriebgeschwindigkeit von 360 km/h die Velaro-Züge übertrumpfen. Eingesetzt werden soll der Zug in in Frankreich und Italien. Auch an einer Ausschreibung im US-Bundesstaat Kalifornien beteiligt sich AGV.
Foto: Reuters

AVE S-103
Der spanische Velaro E kommt auch eine betriebliche Höchstgeschwindigkeit von 350 km/h, die chinesische Variante auf 300 km/h, die russische auf 250 km/h und die deutsche auf 320 km/h. Der bisher gemessene Geschwindigkeitsrekord liegt bei 404 km/h in der Spitze. Als erste nahm die spanische Staatbahn RENFE die Velaro-Züge in den Einsatz. Bereits seit 2007 rauscht der vom Betreiber AVE Class 103 (Foto) genannte Zug durch Spanien.
Foto Sebastian Terfloth; Lizenz: CC-BY-SA-2.0-DE

AVE Class 102
Kaum langsamer als die Velaro-Züge ist der spanische Vorgänger des AVE S-103: Der Hochgeschwindigkeitszug AVE Class 102 wird bereits seit 2005 von der spanischen Unternehmensgruppe Patentes Talgo zusammen mit dem deutsch-kanadischen Unternehmen Bombardier gebaut. Der Zug bringt es auf eine Betriebsgeschwindigkeit von 330 km/h, der gemessene Rekord liegt bei 368 km/h. Das charakteristische Entenschnabeldesign soll neben aerodynamischen Vorteilen auch den Tunnelknall verhindern. Das Phänomen kann bei der Einfahrt von Hochgeschwindigkeitszügen in Tunnel entstehen, bei denen dem Zug eine Druckwelle mit Schallgeschwindigkeit vorauseilt, die am anderen Ende des Tunnels zu einem Knall führt.
Foto: Duncharris; Lizenz: CC-BY-SA

ICE 3
Seit 2000 ist der ICE 3 von Siemens in Deutschland im Einsatz - derzeit mit einer Betriebsgeschwindigkeit von 330 km/h. Im regulären Betrieb erreichen sie in Deutschland bis 300 km/h, in Frankreich bis 320 km/h. Der bisher gemessene Rekord liegt bei 368 km/h.
Foto: Sebastian Terfloth; Lizenz: CC-BY-SA

Shinkansen-Baureihe 500
Die Shinkansen-Baureihe 500 aus Japan ist bereits seit 1997 im Betrieb und ist auf eine maximale Betriebsgeschwindigkeit von 320 km/h ausgelegt. An der Herstellung sind unter anderem Kawasaki und Hitachi beteiligt.
Foto: Mitsuki-2368; Lizenz: GFDL

Shinkansen-Baureihe N700
Die japanischen Shinkansen-Hochgeschwindigkeitszüge der Baureihe N700 sind in der Betriebsgeschwindigkeit mit 320 km/h zwar etwas langsamer als die Shinkansen-Züge der 500er-Reihe. Dafür können sie dank einer speziellen Neigetechnik allerdings Kurven mit 270 km/h durchfahren, bei denen andere Shinkansen-Züge auf 255 km/h abbremsen müssen. Auch bei der Beschleunigung übertrumpft die Baureihe 700 die anderen Shinkansen-Züge: In nur drei Minuten erreicht die N700-Reihe 270 km/h. Unter dem Strich sind die N700-Shinkansen daher zwischen Tokio und Osaka mit 25 Minuten ganze fünf Minuten schneller als die älteren Shinkansen-Baureihen. Die N700-Reihe wird seit 2005 gebaut.
Foto: ap

TGV
Ein Klassiker unter den Hochgeschwindigkeitszügen ist der französische TGV. Die hier gezeigte Variante TGV Diplex wird von Alstom hergestellt. Bereits seit 1996 ist der Duplex im Betrieb. Er erreicht eine Betriebgeschwindigkeit von bis zu 320 km/h. Frankreich ist ein Vorreiterland bei den Hochgeschwindigkeitszügen. Der erste TGV verband bereits 1981 Lyon und Paris. Die Abkürzung steht für Train à Grande Vitess: Zug mit hoher Geschwindigkeit. Auch der Eurostar, der London und Frankreich per Tunnel verbindet, basiert auf dem TGV.
Foto: Sebastian Terfloth; Lizenz: CC-SA-2.5

TGV POS
Eine Ableitung der TGV-Duplex-Züge ist der TGV POS von Alstom, der seit 2007 Paris, Ostfrankreich und Süddeutschland verbindet. Die maximale Betriebsgeschwindigkeit beträgt ebenfalls 320 km/h.
Foto: bigbug21; Lizenz: CC-BY-2.5
Siemens Velaro
Die Schienenfahrzeuge mit der derzeit schnellsten Betriebsgeschwindigkeit kommen aus Deutschland: Siemens Mobility baute auf Grundlage des ICE 3 den Nachfolger des deutschen Hochgeschwindigkeitszuges, die Züge der Velaro-Serie. Der Zug kommt in Spanien (als Velaro E), China (Velaro CN, Foto) und Russland (Velaro RUS) zum Einsatz. In Deutschland wird der ICE-Nachfolger unter von der Deutschen Bahn unter dem Namen Baureihe 407 in Betrieb genommen werden. Die jeweils auf ihre Einsatzorte angepassten Züge unterscheiden sich vor allem in ihrer Innenausstasstung sowie unter anderem in der Spurweite.
Foto: Public Domain
Dieses Szenario dürfte der Deutschen Bahn entgegen kommen. Im vergangenen Jahr verursachten vor allem Eisbrocken Zugverspätungen und -ausfälle. Klumpen fielen von den Zügen ab und blockierten die Weichen. Zudem wurden einige Eisbrocken von Schnellzügen aufgewirbelt und verursachten beim Aufschlag gegen den Unterboden üble Schäden an Leitungen.
So weit dürfte es diesmal nicht kommen. In den vergangenen Monaten investierte der Konzern 70 Millionen Euro zusätzlich, um sich auf Kälte und Schnee in diesem Jahr vorzubereiten. Die Deutsche Bahn hat aufgerüstet: .Mehr Schneeräumkräfte, neue Weichenheizungen, mehr Werkstattkapazitäten und bessere Kommunikation sollen Probleme erst gar nicht erst entstehen lassen.










