Köln: Hochtief verklagt Esch Wohnbaugesellschaft

exklusivKöln: Hochtief verklagt Esch Wohnbaugesellschaft

von Henryk Hielscher

Der Umbau der Kölner Rheinhallen, eines der größten deutschen Bauprojekte in den vergangenen Jahrzehnten, hat ein juristisches Nachspiel.

Der Essener Baukonzern Hochtief verklagt ein Unternehmen des schillernden Troisdorfer Immobilienunternehmers Josef Esch auf Zahlung von insgesamt 145 Millionen Euro. „Es geht um ausstehende Zahlungen, Vertragsstrafen und die Bewertung technischer Fragen. Hierzu laufen einige Gerichts- und Schiedsverfahren“, heißt es bei Hochtief.

Esch sieht sich ohnehin mit einer Vielzahl juristischer Streitereien konfrontiert. Frühere Kunden wie Quelle-Erbin Madeleine Schickedanz und Ex-Arcandor-Chef Thomas Middelhoff machen ihn für Millionenverluste verantwortlich.

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Die Staatsanwaltschaft Köln ermittelt im Zusammenhang mit dem Niedergang des Bankhauses Sal. Oppenheim gegen ihn. Esch weist alle Vorwürfe zurück. In Sachen Hochtief erkennt das beklagte Unternehmen, die Gebr. Esch Wohnbaugesellschaft, die von Hochtief in Rechnung gestellten Kosten nicht an.

Ende 2005 war das historische Messegelände am Kölner Rheinufer vollständig entkernt, umgebaut und in der Folge an den Fernsehsender RTL und die Versicherungsgruppe Talanx vermietet worden. Bei der Fertigstellung des Bauareals kam es allerdings zu erheblichen Verzögerungen. Ein Vergleich scheiterte bisher.

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