Krebserkrankung: Musiklegende Joe Cocker ist tot

Krebserkrankung: Musiklegende Joe Cocker ist tot

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Joe Cocker ist im Alter von 70 Jahren gestorben.

Die Musikwelt trauert um einen ihrer größten Sänger. Joe Cocker, für seine Reibeisenstimme bekannt, ist tot. Ein „toller Kerl“, „wir werden dich immer vermissen“, zollen Kollegen Tribut.

Der Tod des britischen Blues- und Rockstars Joe Cocker mit 70 Jahren hat die Musikwelt erschüttert. „Ich habe Joe Cocker geliebt“, schrieb etwa Sängerin Bette Midler (69) beim Kurznachrichtendienst Twitter. Sie habe ihn oft auf der Bühne erlebt, jedes Mal sei sie von seiner Stimme und seiner Seele erstaunt gewesen. Nach einer Mitteilung auf der Internetseite des Sängers („Unchain My Heart“, „You Can Leave Your Hat On“) war Cocker am Montag an Lungenkrebs gestorben. Er lebte zuletzt auf einer abgeschiedenen Ranch im US-Bundesstaat Colorado.

Der aus dem britischen Sheffield stammende Cocker war einer der herausragenden Blues- und Rockmusiker seiner Generation. Bekannt war er für seine Reibeisenstimme und seine eigenwillige Körpersprache auf der Bühne. Erst vor kurzem hatte die Musiklegende ein neues Album für das kommende Jahr angekündigt.

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„Joe wird in den Herzen von Millionen Fans rund um den Globus weiterleben“, schrieb Edgar Berger, Vorsitzender von Sony Music Entertainment. Er hatte Cocker bei der Plattenfirma unter Vertrag genommen.

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Neben Bette Midler zeigten sich weitere Kollegen bestürzt. „Ruhe in Frieden, mein guter Freund“, schrieb der kanadische Musiker Bryan Adams bei Twitter. „Du warst einer der besten Rocksänger aller Zeiten.“ In einem Tweet von US-Sänger Steven Tyler (66) hieß es: „Wir haben Dich ewig geliebt, wir werden Dich immer vermissen“. Ex-Beatle Ringo Starr trauerte ebenfalls: „Goodbye und Gottes Segen für Joe Cocker von einem seiner Freunde. Friede und Liebe“.

Zu den bekanntesten Liedern des am 20. Mai 1944 geborenen Cockers zählte das Beatles-Cover „With A Little Help From My Friends“. Weltberühmt machte ihn sein Auftritt mit zotteligen Haaren und verschwitzem T-Shirt beim Woodstock-Festival 1969. Nach dem Aufstieg zum Weltstar stürzte der gelernte Gasinstallateur aber zunächst tief ab. Jahrelang fiel er mit Drogen- und Alkoholexzessen auf. Erst seine Frau Pam Baker habe ihm geholfen, sein Leben zu ändern, sagte Cocker später. Mit seinem Comeback in den 1980er Jahren landete Cocker Hits wie „When The Night Comes“ und das Duett „Up Where We Belong“ mit Jennifer Warnes, für das er 1983 einen Grammy Award bekam.

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