Logistik: Hermes drängt auf Öffnung der Busspur für Paketautos

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Logistik: Hermes drängt auf Öffnung der Busspur für Paketautos

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Ein Hermes-Mitarbeiter kontrolliert in der Hauptumschlagbasis in Friedewald das Fließband.

von Nele Hansen und Christian Schlesiger

Hermes, die Paket-Tochter des Hamburger Otto-Versandgruppe, will in Großstädten bei der Zustellung die Busspur nutzen dürfen und sich Elektrofahrzeuge mit Mitbewerbern teilen.

Anlass für die logistische Idee ist der Umstand, dass ihre Autos immer häufiger im Stau stecken. „Deshalb bin ich dafür, dass Zusteller in großen Städten die Busspur nutzen dürfen, wenn sie mit Elektrofahrzeugen oder alternativen Antrieben unterwegs sind“, sagte Hanjo Schneider, im Vorstand der Otto-Gruppe für die Pakettochter Hermes zuständig, der WirtschaftsWoche. „In Großstädten könnten neutrale Elektrofahrzeuge zum Einsatz kommen, die für Hermes, Deutsche Post DHL, GLS und DPD gemeinsam zustellen“, sagte Schneider.

Schneider drängt ohnehin auf mehr Kooperation, da die Post begonnen hat, vor Wohnhäusern eigene Paketboxen aufzustellen. „Sinnvoll wäre eine neutrale, für alle Paketversender zugängliche Box “, so der Vorstand.

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Der Hermes-Umsatz stieg 2013 um acht Prozent auf zwei Milliarden Euro. 70 Prozent des Umsatzes kommt von Aufträgen außerhalb der Otto-Gruppe. Besonders stark wächst Hermes derzeit in Großbritannien. Dort ist die Otto-Tochter inzwischen mit 25 Prozent Marktanteil die Nummer zwei hinter Royal Mail.

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