Quelle: PressebildWer hat die meisten Starts pro Woche?
Platz 10: Air Baltic
Die lettische Fluggesellschaft fliegt ab Ende März bis zu dreimal täglich von München nach Riga und das ab 66 Euro. Air Baltic mit Sitz in Riga wurde 1995 gegründet. 2010 transportierte sie rund drei Millionen Fluggäste. Mit etwa über 1.200 Starts wöchentlich (im Juli 2011) liegt sie knapp hinter einer großen deutschen Billiglinie.
Quelle: APPlatz 9: German Wings
Auf etwa 1.500 Starts pro Juliwoche bringt es German Wings, das Tochterunternehmen der deutschen Qualitäts-Airline Lufthansa. Mehr als 7,7 Millionen Passagiere flogen im vergangenen Jahr mit der Billigtochter, die jetzt auch vermehrt um die Gunst der Geschäftsreisenden buhlt. Dennoch liegt sie im europäischen Vergleich nur auf Platz 9 und wird überflügelt von….
Quelle: dpa/dpawebPlatz 8: Wizz
… der ungarischen Airline Wizz. Mehr als 1.500 Mal wöchentlich starten die Flieger von Wizz im Juli. Unter anderem von Hamburg nach Kiew und von Dortmund nach Budapest an. 37 Flugzeuge bilden die Flotte, 66 Routen quer durch ganz Europa sind im Angebot.
Quelle: PressebildPlatz 7: Aer Lingus
1.800 Mal pro Juliwoche starten Passagiere mit Air Lingus. Gemeinsam mit den Partnern United Airlines, British Airway und KLM bietet sie Routen von Irland bis nach Nord Amerika an. Die staatliche Airline mit Hauptsitz in Dublin gibt es bereits seit 1936. Seit Oktober 2006 ist das Unternehmen an der Londoner Börse notiert. Der Jahresumsatz lag 2010 bei 1,2 Millionen Euro.
Quelle: PressebildPlatz 6: Norwegian Air Shuttle
2.300 Mal pro Woche starten die Flieger der Airline mit Sitz in Bærum-Fornebu im Sommer 2011. Das Unternehmen, das kurz Norwegian genannt wird, existiert seit 1993, im September 2002 startete man mit dem Billigflug-Konzept. Kürzlich orderte die Airline 222 neue Passagierflieger bei Boeing und Airbus. Mit einem Listenpreis von 16,7 Milliarden Euro ist das bist dato einer der größten Aufträge in der Geschichte der Luftfahrt.
Quelle: screenshotPlatz 5: Vueling
Die spanische Fluggesellschaft Vueling machte innerhalb eines halben Jahres im Ranking zwei Plätze gut. Im Sommer startet sie wöchentlich über 2.300 Mal. Die Flotte umfasst derzeit 48 Passagierflieger. Vueling bietet derzeit 65 Reiseziele in Spanien, Europa und Nordafrika an. Für die Strecke Amsterdam-Barcelona werben die Spanier mit einem Kampfpreis von 39 Euro. Auf der Website gibt sich Vueling selbstbewusst: „Wir wissen, dass man sich nicht zu sehr selbst loben sollte, aber wir sind der Meinung, dass wir die innovativste und dynamischste Fluggesellschaft Europas sind. Und wir geben unser Bestes, um das zu beweisen.“
Quelle: PressebildPlatz 4: Flybe
Rund 3.500 Starts bietet die Flybe-Flotte mit Sitz in Exeter im Juli wöchentlich an. In Deutschland starten die Briten von Düsseldorf, Frankfurt, Köln, Hamburg, Hannover, München, Nürnberg und Stuttgart in Richtung Irland und Groß Britannien.
Quelle: dapdPlatz 3: Air Berlin Euro Shuttle
Die zweitgrößte Airline Deutschlands liegt auf Platz Drei mit rund 3.800 Starts in einer Juliwoche. Damit konnte sie sich etwas von Konkurrent Flybe absetzen, der im Vorjahr noch gleiche Zahlen vorlegte. 33 Millionen Passagiere fliegen pro Jahr mit der Air Berlin. Die Fluggesellschaft mit einer Flotte von 147 Flugzeugen im Oktober 2011 wird vom ehemaligen Bahn-Chef Hartmut Mehdorn geleitet.
Quelle: dapdPlatz 2: Easyjet
Mit 8.200 Starts pro Juliwoche ist Easyjet die zweitgrößten Billig-Airline Europas. Jährlich birngt Easyjet rund 33 Millionen Menschen von A nach B. 120 Städtepaare finden sich im Flugplan. In Deutschland fliegt Easyjet unter anderem ab Berlin, Dresden, Düsseldorf, Köln/Bonn und München. Interessantes Detail: die britische Fluggesellschaft gehört einem zypriotischen Geschäftsmann.
Quelle: dpaPlatz 1: Ryanair
Bisher ungeschlagen ist Ryanair, die Mutter aller Billigflieger. Die irische Fluggesellschaft hat ihren Hauptsitz in Dublin und fliegt europaweit etwa 40 Flughäfen an. In Deutschland fliegt Ryanair unter anderem von den Flughäfen Frankfurt-Hahn, Bremen und Weeze (bei Düsseldorf). Mit über 10.500 Starts in den Juliwochen 2011 brach die Billig-Airline ihren eigenen Rekord und ist in Europa die Nummer eins.
Wer hat die meisten Starts pro Woche?
Platz 10: Air Baltic
Die lettische Fluggesellschaft fliegt ab Ende März bis zu dreimal täglich von München nach Riga und das ab 66 Euro. Air Baltic mit Sitz in Riga wurde 1995 gegründet. 2010 transportierte sie rund drei Millionen Fluggäste. Mit etwa über 1.200 Starts wöchentlich (im Juli 2011) liegt sie knapp hinter einer großen deutschen Billiglinie.
In der Flugbranche gilt Ryanair-Chef Michael O’Leary als Clown. Dafür sorgten nicht nur seine teils absurden Vorstellungen wie Flugzeuge mit Stehplätzen und Bezahltoiletten auszurüsten oder Kinder und Koffer zu verbannen. Viele belächelten auch seine Vorhersage, es werde bald zu einem Blutbad unter den Fluglinien kommen. Denn alle von ihm totgesagten Linien flogen bislang einfach weiter als gebe es weder Krise noch teuren Sprit.
Spätestens seit heute lacht keiner mehr. Denn mit der Ankündigung der ungarischen Malev, ihr werde Heute Abend das Geld ausgehen, könnte nach Spanair innerhalb weniger Tage bereits die zweite größere europäische Fluglinie unterzugehen. Das ist zunächst mal eine traurige Nachricht für alle Beschäftigten, die ihren Job verlieren. Traurig ist es auch für uns Verbraucher. Denn eine Fluglinie weniger bedeutet weniger Konkurrenz und damit weniger Sonderangebote, ohne die heute keine Fluglinie mehr ihre Flieger voll bekommt. Und es könnten noch mehr schlechte Nachrichten folgen. Denn die Probleme von Malev und Spanair haben letztlich auch jede Menge andere Fluglinien wie Air Malta, sowie in ähnlicher Form Alitalia und Olympic aus Griechenland.
Sparprogramme hielten die Linien nicht für nötig
Malev und Spanair schreiben seit Jahren rote Zahlen. Sie sind mangels eines nennenswerten Langstreckenverkehrs vor allem auf der Kurzstrecke unterwegs und werden dort regelrecht zerquetscht. Von unten drücken die großen Billigflieger wie Ryanair, Easyjet und Norwegian mit ihren niedrigeren Kosten. Von oben kommen die großen Netzwerklinien wie Lufthansa, Air France-KLM und dem IAG genannten Verbund British Airways / Iberia, die mit besserem Service vermehrt um Touristen werben.
Bislang ging das für Spanair und Malev gut, weil die lokale Wirtschaft einigermaßen lief und beide zu einem großen Teil der öffentlichen Hand gehörten. Die hat lange Zeit die Defizite ausgeglichen, um durch möglichst viele Touristen ins Land zu holen und sich gleichzeitig mit einer regionalen Fluglinie schmücken zu können. In ihrem Hochmut meinten die Linien, sich nicht durch grundlegende Sparprogramme wetterfest machen ändern zu müssen.













