Lufthansa-Chef: Staat soll Flughafensicherheit finanzieren

Lufthansa-Chef: Staat soll Flughafensicherheit finanzieren

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Der Lufthansa-Chef Carsten Spohr.

Fluglinien sollen nach Aussage von Lufthansa-Chef Carsten Spohr nicht mehr die Kosten der Sicherheits-Checks an Airports schultern.

Europäische Fluggesellschaften zahlen allein dieses Jahr 600 Millionen Euro für die Sicherheit, wie Spohr am Dienstag auf einer Luftfahrtkonferenz in Brüssel sagte. "In den USA übernimmt die Kosten der Staat." Der Faktor werde zunehmend zu einem Wettbewerbsnachteil für die hiesige Branche, da die Ticket-Preise fielen, während die Kosten für die Sicherheitsabfertigung der Passagiere gleichzeitig aber stiegen.

Das Probleme werde noch größer, da die Zahl der Fluggäste in Europa in diesem Jahr zum ersten Mal die Marke von einer Milliarde knacken werde.

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Die Fluglinien in Europa bekommen die Kosten für die Passagierkontrollen von den Airports in Rechnung gestellt und schlagen den Posten den Flugtickets zu. Die Ticketpreise steigen damit. Das System der Kontrollen sei zudem in diesen Sommer an seine Grenzen gekommen, da viele Sicherheits-Checks an europäischen Airports unterbesetzt gewesen seien, sagte Spohr. Hauptgründe seien die Komplexität an den Flughäfen sowie der mangelnde Einsatz von Technologien bei der Ausweiskontrolle und der Durchleuchtung der Passagiere gewesen.

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