Lufthansa-Tochter: Germanwings bekommt neuen Look

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Lufthansa-Tochter: Germanwings bekommt neuen Look

Lufthansa baut aus Kostengründen ihr Europageschäft um. An den meisten Flughäfen werden die Jets mit dem Kranich kaum noch zu sehen sein. An ihre Stelle treten Flugzeuge der Billigtochter Germanwings.

Die ersten 21 von 36 Germanwings-Maschinen sind bereits auf das neue Design umlackiert. Die 30 Lufthansa-Jets, die auf die bisherige Billigflug-Tochter übergehen, sollen ab dem Sommer folgen. Zusammen mit den Maschinen der Eurowings soll die künftige Germanwings-Flotte aus rund 90 Maschinen bestehen.

Die Lufthansa kommt mit der Verlagerung ihrer dezentralen Europaflüge auf die Tochter Germanwings trotz der fehlenden Einigung mit den Piloten voran. Von diesem Freitag an seien die neuen Flugtarife in den Reisebüros buchbar, kündigte Germanwings-Chef Thomas Winkelmann am Donnerstag in Frankfurt an. Im Internet sollen sie erst ab Mitte Mai erhältlich sein.

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Bis Herbst 2014 überträgt Lufthansa schrittweise ihre Deutschland- und Europaflüge abseits der Drehkreuze Frankfurt und München auf die Tochter. Nach den Strecken von Stuttgart und Hamburg werden ab Sommer die Flüge von Köln, Berlin und Düsseldorf umgestellt. Flüge zwischen Köln und dem Drehkreuz Zürich sind künftig auch unter Codes der Lufthansa-Tochter Swiss buchbar.

BrandIndex Lufthansa und Germanwings: Ungleiche Partner

Die Lufthansa gibt innerdeutsche und -europäische Strecken nach und nach an Germanwings ab. Doch ihr zwar angekratztes, aber immer noch gutes Image wird sie nicht so leicht auf die Tochter übertragen können.

huGO-BildID: 29058605 Flugzeuge der Lufthansa und Germanwings fahren am 30.11.2012 in Köln (Nordrhein-Westfalen) auf dem Flughafen aneinander vorbei. Die Lufthansa Tochtergesellschaft Germanwings wird ab dem kommenden Jahr Strecken der Lufthansa übernehmen. Foto: Oliver Berg/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++ Quelle: dpa


Ein einfacheres Ticketkonzept mit drei Stufen sowie niedrigere Kosten bei Germanwings sollen das Europageschäft zurück in die schwarzen Zahlen hieven, wie Lufthansa-Passagechef Carsten Spohr betonte. Der Konzern erhofft sich davon eine Ergebnisverbesserung von 200 Millionen Euro. Das erste Quartal sei erfreulich verlaufen, sagte Winkelmann.
Neue Germanwings-Copiloten kommen zunächst von der Flugschule. Andere nutzen den Wechsel von der Lufthansa, um bei der Tochter in den Kapitänsrang aufzusteigen. Weil die Cockpitbesatzungen von Germanwings für das gleiche Gehalt länger arbeiten müssen als ihre Kollegen beim Mutterkonzern, kam eine Einigung mit der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit bislang nicht zustande.

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Unterdessen spricht die Lufthansa mit den Flugzeugbauern Airbus und Boeing über die Anschaffung neuer Langstreckenjets. Die bisherige A340-Flotte soll durch Modelle wie den neuen Airbus A350, Boeings 787 „Dreamliner“ oder die spritsparende Neuauflage der Boeing 777, die 777X, ersetzt werden. Wahrscheinlich werde sich die Lufthansa für einen einzigen Hersteller entscheiden, sagte Passage-Chef Spohr. Wie groß die Bestellung ausfallen könnte, wollte er nicht sagen.

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