Maersk-Chef Andersen: „Wir wollen niemanden plattmachen“

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exklusivMaersk-Chef Andersen: „Wir wollen niemanden plattmachen“

von Nele Hansen und Reinhold Böhmer

Der Chef der weltgrößten Containerreederei A. P. Möller-Maersk, Nils S. Andersen, will im Containergeschäft keine weiteren Marktanteile erobern.

„Wir wollen mit dem Markt wachsen und ihn nicht schlagen“, sagte Andersen im Interview mit der WirtschaftsWoche. „Wir wollen niemanden plattmachen.“ In den kommenden Jahren rechne er „mit einem Wachstum der Containernachfrage von vier bis fünf Prozent“.

Als Grund für die Zurückhaltung nannte Andersen die höheren Renditen in anderen Bereichen, in denen Möller-Maersk tätig ist. „Wir erzielen in der Containerschifffahrt eine Rendite von nur neun Prozent auf das eingesetzte Kapital. In neue Bohrinseln, das Erdölgeschäft oder Häfen zu investieren, ist für uns deutlich lukrativer als in höhere Marktanteile im Reedereigeschäft.“ Deshalb plane Möller-Maersk im Container-Geschäft auch keine Zukäufe. „Nein“, so Andersen, „wir wachsen organisch.“

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Bei den Frachtraten äußerte sich Andersen pessimistisch: „Ich glaube, dass in den kommenden Jahren die Preise weiter langsam sinken. Wir haben es weiterhin mit Überkapazitäten zu tun, und das wird noch lange Zeit so bleiben.“

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