Der US-Fastfood-Konzern McDonald's hat im zweiten Quartal weniger umgesetzt als im Vorjahr. Dafür hat das Unternehmen deutlich mehr verdient.

McDonald's: US-Fastfood-Konzern verdient deutlich mehr

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Das Logo von McDonald's

Der Burger-Riese McDonald's findet langsam zurück in die Spur. Im zweiten Quartal punktet der Konzern mit neuen Angeboten im schwierigen US-Heimatmarkt. Das kommt bei den Anlegern gut an.

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Der US-Fastfood-Konzern McDonald's lockt mit neuen Burgern und Sonderangeboten wieder deutlich mehr Kunden in seine Schnellrestaurants. Im zweiten Quartal kletterten die Verkaufszahlen stärker als erwartet, was den Gewinn überraschend kräftig steigen ließ. Unter dem Strich blieben fast 1,4 Milliarden Dollar (1,2 Milliarden Euro), wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Das waren 28 Prozent mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.

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„Wir bauen ein besseres McDonald's und die Kunden bemerken es“, kommentierte Konzernchef Steve Easterbrook die Ergebnisse. McDonald's tat sich vor allem im hart umkämpften US-Heimatmarkt lange Zeit schwer und versucht, mit günstigen Aktionsverkäufen und neuen Angeboten wie Gourmet-Burgern die Trendwende zu schaffen. Bei Anlegern kamen die Zahlen gut an, die Aktie startete rund vier Prozent fester in den US-Handel. Seit Jahresbeginn hat der Kurs bereits um 30 Prozent zugelegt.

Die Quartalszahlen zeigen, dass der Appetit auf McDonald's wieder steigt: Die Verkäufe auf etablierter Ladenfläche, gemeint sind seit mindestens 13 Monaten geöffnete Filialen, legten weltweit um starke 6,6 Prozent und in den USA um 3,9 Prozent zu. Damit wurden die Prognosen der Wall-Street-Analysten deutlich übertroffen. Das ist ein großer Erfolg für Easterbrook, der den Spitzenposten vor gut zwei Jahren übernahm, um McDonald's wieder auf Kurs zu bringen.

Der Umsatz sank zwar um drei Prozent auf 6,05 Milliarden Dollar, lag damit aber ebenfalls über den Marktschätzungen. Hier machte sich wie bereits im ersten Quartal die Übertragung von Geschäften an Franchisepartner bemerkbar - ein von Konzernchef Easterbrook beabsichtigter Strategieschwenk, der McDonald's zwar Erlöse kostet, aber höhere Lizenzgebühren einbringt.

Zur Geschäftsentwicklung in einzelnen Auslandsmärkten macht der Konzern traditionell keine konkreten Angaben, doch in Deutschland lief es zuletzt ebenfalls besser. „Die positive Entwicklung bei Umsatz und Gästezahlen konnten wir in diesem Jahr nicht nur fortsetzen, sondern steigern“, sagte Deutschland-Chef Holger Beeck. Im Hinblick auf Umsatzwachstum weise McDonald's Deutschland das beste Quartalsergebnis seit 2008 aus.

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