Medienkonzern: Axel Springer erwartet langsameres Wachstumstempo

Medienkonzern: Axel Springer erwartet langsameres Wachstumstempo

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Für Axel Springer läuft es gut.

Die starke Konzentration aufs Digitale zeigt Wirkung: Axel Springer erwirtschaftete 2015 mehr als die Hälfte der Einnahmen mit seinen Internetgeschäften. Diesen Kurs will das Unternehmen beibehalten.

Der Medienkonzern Axel Springer („Bild“, „WeltN24“) rechnet für das laufende Jahr mit einem abgeschwächten Wachstumstempo. Das Anstieg des Konzernumsatzes werde im niedrigen einstelligen Prozentbereich liegen, teilte der Vorstand am Donnerstag in Berlin mit. 2016 will sich das Unternehmen weiter auf den Ausbau seines Digitalgeschäfts konzentrieren. Im Fokus stehen dabei das Wirtschafts- und Finanznachrichtenportal Business Insider, die Content-Plattform Upday und die mobile US-Einkaufsplattform Retale.

Im zurückliegenden Geschäftsjahr hat Springer sein Wachstumsziel mit einem Umsatzplus von 8,5 Prozent auf 3,3 Milliarden Euro erreicht. Mit einem Anteil von 62 Prozent kam deutlich mehr als die Hälfte der Einnahmen aus den Digitalgeschäften des Verlags.

Umsätze der größten Medienkonzerne der Welt

  • Platz 10

    Cox Enterprise

    Umsatz: 12,0 Mrd. Euro

    Rang 2008: Platz 9

  • Platz 09

    Bertelsmann

    Umsatz: 16,4 Mrd. Euro

    Rang 2008: Platz 6

  • Platz 08

    Sony Entertainment

    Umsatz: 17,8 Mrd. Euro

    Rang 2008: Platz 7

  • Platz 07

    Viacom

    Umsatz: 21,9 Mrd. Euro

    Rang 2008: Platz 5

  • Platz 06

    Time Warner

    Umsatz: 22,4 Mrd. Euro

    Rang 2008: Platz 1

  • Platz 05

    DirecTV

    Umsatz: 23,9 Mrd. Euro

    Rang 2008: -

  • Platz 04

    News Corp. / 21st Century Fox

    Umsatz: 27,5 Mrd. Euro

    Rang 2008: Platz 4

  • Platz 03

    Disney

    Umsatz: 33,9 Mrd. Euro

    Rang 2008: Platz 2

  • Platz 02

    Google

    Umsatz: 45,1 Mrd. Euro

    Rang 2008: -

  • Platz 01

    Comcast

    Umsatz: 48,7 Mrd. Euro

    Rang 2008: Platz 3

  • Quelle

    Quellen: ifM, mediadb.eu

Unter dem Strich verbuchte der Konzern einen Gewinn von 304,6 Millionen Euro, ein Anstieg um knapp 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) kletterte um 10,2 Prozent auf 559 Millionen Euro. Der Konzern profitierte besonders von hohen Wachstumsraten der sogenannten Rubrikenangebote - Geschäftsmodelle, deren Erlöse vor allem durch zahlende Kleinanzeigenkunden generiert werden. Der Umsatz des Segments kletterte um 47,1 Prozent auf 753,1 Millionen Euro.

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Sorgenkind bleiben die Sparte Bezahlangebote - unter anderem mit den Zeitungen „Bild“ und „Welt“: Der Umsatz lag 2015 bei 1,58 Milliarden Euro, nach 1,61 Milliarden Euro im Vorjahr. Vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen betrug das Ergebnis 223,2 Millionen Euro, ein Rückgang um 11,2 Prozent.

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