Met Office: Britischer Wetterdienst will nach Deutschland expandieren

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Der Wetterdienst Met Office will Deutschland seine Dienste anbieten. Unter anderem will Met Office Betreiber von Windkraftanlagen bei der Wahl geeigneter Standorte unterstützen.

von Thomas Kuhn

Der britische Wetterdienst Met Office will künftig auch in Deutschland kostenpflichtige Wetterdienste anbieten - vor allem für Unternehmen.

Nach Recherchen der WirtschaftsWoche wird der neue Vorstandschef des britischen Wetterdienstes, Rob Varley, der Anfang September an die Spitze rückt, das Prognosegeschäft internationalisieren und speziell vom Boom der Erneuerbaren Energien profitieren. Dabei sei Deutschland ein wichtiger Zielmarkt.

Daher plant Varley in Deutschland keine gewöhnlichen Wetterprognosen, sondern will spezialisierte Dienste für die Betreiber von Windkraftanlagen anbieten. So könnte Met Office Unternehmen bei der Wahl geeigneter Standorte mit historischen Winddaten oder aktuellen Prognosen unterstützen.

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Diese Beratung bei der Wahl des Standortes oder spezifische Wetterprognosen bietet das Unternehmen in Großbritannien schon seit Jahren an, neben hoheitlichen Aufgaben wie dem allgemeinen Wetter- und Warndienst. 2013 setzte das Unternehmen mit kommerziellen Kunden 255 Millionen Euro um. Zum Vergleich: Der Deutsche Wetterdienst erlöst aus zahlungspflichtigen Angeboten wie dem Flugwetterdienst im Jahr rund 51 Millionen Euro.

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