Die zwei zurückliegenden Wochen haben gezeigt: Billigstrategien im Fernverkehr gehen auf. Auf der Straße feiert...
Wir freuen uns über Ihren Kommentar. Beiträge können von der Redaktion moderiert werden. Bitte bleiben Sie fair und halten Sie sich an unsere Nutzungsbedingungen
6 Kommentare
Also ich würde mich nie in eine Ryanair Maschine setzen. Einer Airline welche Piloten Boni zahlt je weniger Treibstoff sie mitnehmen gehört die Lizenz entzogen.

Wieso hat sich der Redakteur überhaupt die Zeit genommen, ein Interview mit O'Leary zu führen, wenn dieser nur Plattitüden zum Besten zu geben hat? Außerdem sollte doch längst bekannt sein, dass solche Öffentlichkeits- und Medienarbeit die Werbung für Ryanair ersetzt und sich solche Medien vor den Karren der Marketingabteilung dieses Unternehmens spannen lassen.

Was heißt hier Platitüden? Der Mann hat recht mit jedem Satz, den er äußert. Klare Absage an Lufthansa, Absagen an zweifelhafte Hersteller wie Boeing oder Airbus. Genauso muss das sein. Niemand muss Ryanair fliegen, das steht außer Frage. Ich bin oft mit Ryanair unterwegs, immer gut und pünktlich angekommen. Und habe mein Geld nicht für einen riesigen Wasserkopf, überteuerte Piloten und arrogante Saftschubsen wie bei der Lufthansa rausgeschmissen. Vielleicht sollte sich mal jemand mit der gleichen Vehemenz über Sicherheitsmängel der Lufthansa hermachen wie den "Germanwings"-Fast-Absturz in Köln. Aber da wird der Ball flachgehalten, wenn man nur Ryanair in die Scheiße reiten kann, egal wie - auch wenn es völlig zu unrecht sein sollte. Ich gehe davon aus, dass die Airline daran keinen Schaden nimmt. Aber ob es die Lufthansa in ein paar Jahren noch gibt, das wage ich ernsthaft zu bezweifeln.

Oh, die Marketingabteilung des irischen Billigfliegers meldet sich erneut zu Wort.

O`leary lügt wie gedruckt. Es gab diverse Unfälle und Zwischenfälle, die alle vertuscht wurden.
So hat beispielsweise am 14.April 2011 eine Boeing737 der Ryanair in Barcelona einer American Airline B767 das Heck schwer beschädigt. Die Cockpitcrew startete danach ohne der anderen Maschine Bescheid zu geben. Offensichtlich ist die Angst vor dem Chef größer als die Angst zu sterben.
Man kann nur hoffen, daß die Passagiere ihr Leben über ein paar gesparte Euros stellen.

O`Learys Laden macht Gewinn auf Kosten der Allgemeinheit. Die Landegebührenordnung des Flughafens Hahn zum Beispiel erlaubt es seinen Flugzeugen ohne einen Euro Landegebühr zu landen. Subventioniert wird das ganze mit unseren Steuern: http://www.airliners.de/verkehr/verkehrszahlen/hahn-kann-mit-millionen-vom-land-rechnen/28128
Weiterhin zahlen dessen Deutsche Piloten, aufgrund dubioser Gesetzeslage keine Einkommenssteuern: http://www.focus.de/finanzen/steuern/bundesfinanzhof-bestaetigt-legales-schlupfloch-deutsche-ryanair-piloten-fliegen-weiter-steuerfrei_aid_729116.html
Wer gerne von Provinz zu Provinzflughafen fliegt und die Allgemeinheit an seinem Ticket mitbeteiligt, ist also by Ryanair genau richtig - ob mit oder ohne Reservesprit.
Die zwei zurückliegenden Wochen haben gezeigt: Billigstrategien im Fernverkehr gehen auf. Auf der Straße feiert...
Kommentare zu: "Ryanair hatte noch nie einen echten Notfall"
zum Artikel